Schatzsuche

Im Radio ist Schatzsuchen-Monat! Nachdem die ARD-Radionacht unter diesem Motto stand, laufen in der Sendung Spielraum vom SWR im November etliche Geschichten rund um Schatzsuchen. Und eine ist von mir. Sie heißt: „Der Schatz in der Plastetüte“. Was als eher langweilige Schatzsuche an Malas Geburtstag anfängt, entpuppt sich als Reise in die Vergangenheit, als Reise in die ehemalige DDR. Es ist eine Geschichte, die die Zuhörerinnen und Zuhörer in die deutsche Vergangenheit entführt. Gleichzeitig handelt sie von der Gegenwart handelt und von Dingen, die einem wirklich wichtig sind.
Die Sendung läuft am Samstag, 25. November, um 18.40 Uhr, gelesen von Sandra Gerling. Hier kann man sie online nachhören.

Mutmachgeschichten

Pünktlich zum Vorlesetag erscheint mein neues Vorlesebuch mit Mutmachgeschichten. Es heißt „Ich trau mich jetzt“.

22 Geschichten habe ich geschrieben: Da ist ein Mädchen, das die Kita wechselt, und ein Junge, der Angst vorm Einschlafen hat. Eine Geschichte spielt im Schwimmbad, eine auf dem Spielplatz, eine andere im Zoo. Es gibt Gespenster auf dem Dachboden, einen Zirkus und eine Piratenbande. Was mir wichtig war: Nicht immer schaffen die Kinder alles. Denn für mich ist es ebenso mutig zu sagen: Ich kann das noch nicht. Oder: Ich will das nicht. Überhaupt geht es auch darum, sich zu trauen, etwas zu sagen. Mut hat eben viele Facetten.

Illustriert hat das Buch ganz wunderbar Anna Karina Birkenstock. Und es trägt das Siegel der „Stiftung Lesen“.

Erschienen ist es im Lingen-Verlag. Ab Donnerstag ist es bei Aldi Süd zu kaufen – ebenso wie eine Neuauflage meines Buchs „Minutengeschichten zur guten Nacht“.

„Ich trau mich jetzt!“
Meine Mutmachgeschichten
Lingen, Köln 2017

Gutenacht-Geschichte

Gerade erschienen: die Gutenacht-Geschichten-Anthologie (Kerle-Verlag) – mit einer Geschichte von mir, sie heißt „Schäfchen zählen“. Darin machen ein paar Schafe, was sie wollen. Nur: Sie bringen das Kind nicht zum Einschlafen. Außer meiner Geschichte finden sich viele schöne Geschichten der ganz „Großen“ in dem Buch: Otfried Preußler, Paul Maar, Kirsten Boie, um nur ein paar zu nennen.

Das Besondere an dem Geschichtenbuch: Zu jeder Geschichte gibt es ein großes, doppelseitiges Bild, anhand dessen die Vorleserin oder der Vorleser zusammen mit dem Kind das Gehörte noch einmal erzählen kann. Oder weiterspinnen, Szenen ändern und neu füllen, da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Foto: Andrea Behnke

Buchmesse 2017

Dass ich in der Nacht vor meiner Fahrt zur Buchmesse vom Meer geträumt habe, ist wahrscheinlich mehrfach zu deuten: Vielleicht stand der Traum für die Flut an Büchern, die man in Frankfurt sieht. Oder für die Sehnsucht nach Ruhe nach einem rummeligen Messetag. Wer weiß.

In diesem Jahr meinte es die Deutsche Bahn gut mit mir: Ich kam ohne Verspätung an und hatte somit tatsächlich, wie geplant, einen ganzen Tag vor mir. Den habe ich gut gefüllt: mit schönen Terminen bei Verlagen und mit Kolleginnen-Treffen Schön war, dass ich auch in den Gängen immer mal bekannte Gesichter sah und kurze Pläuschchen hielt, oft auch mit Menschen, die ich bisher nur online kannte (hier zahlt sich ein „authentisches Foto“ tatsächlich aus). Diese Begegnungen mit „Buchmenschen“ machen für mich die Messe aus.

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