Zeitreisen-Schreiben

Ich wurde in die Antike, ins Barockzeitalter und in die Renaissance entführt – und dann ging es auch noch in die Zukunft, mit Nano-Chips und einer permanenten Internet-Verbindung. Und zwar auf dem Papier: in der Schreibwoche, die ich in der Stadtbücherei Bochum / Querenburg durchgeführt habe. Jeden Tag habe ich mich mit schreibbegeisterten Mädchen getroffen und trotz Schwüle erfunden und geschrieben.

Gefördert wurde die Schreibwerkstatt von Schreibland NRW. Gestern fand die Abschlusslesung statt, im coronagerechten kleinen Rahmen. Das war ein schöner Abschluss für die Teilnehmerinnen – und für mich! Vor Publikum zu lesen, ist für die Kinder doch etwas Besonderes.

Foto: Andrea Behnke

Schreibworkshop „Jüdisch hier“

Als die Anfrage kam, ob ich einen Schreibworkshop im Rahmen des Projektes „Jüdisch hier – mediale Spurensuche in Westfalen“ des LWL-Medienzentrums leiten möchte, habe ich mich sehr gefreut. Passt das Thema doch wunderbar zu meinem Buch „Die Verknöpften“.

An dem LWL-Projekt nehmen viele Schulen mit ganz unterschiedlichen Ideen teil. Ich durfte die Schülerinnen und Schüler des Comenius Berufskollegs Witten dabei unterstützen, ein Bilderbuch zur Synagoge der Jüdischen Gemeinde Bochum – Hattingen – Herne zu schreiben. Denn das hatte sich der Projektkurs der angehenden Erzieherinnen und Erzieher vorgenommen.

Zwei Sitzungen wurden über den Friedrich-Bödecker-Kreis NRW finanziert. Die erste lief online über Zoom – bei diesem Online-Treffen haben wir gemeinsam ein Rahmenkonzept für das Buch samt Seitenaufriss und Unterthemen erarbeitet. Zudem haben wir uns Gedanken über eine Rahmengeschichte gemacht. Außerdem habe ich einiges übers Büchermachen erzählt: Welche Arbeitsschritte gibt es von der Idee bis zum Druck?

Zur zweiten Sitzung, die einen Monat später war, konnte ich dann glücklicherweise nach Witten fahren und habe die Schreibenden und ihre Lehrerin persönlich kennengelernt. Dort ging es dann ums „Schreiben für Kinder“ – es gab schon erste Texte, die wir gemeinsam überarbeitet haben.

Jetzt arbeiten die Schülerinnen und Schüler alleine weiter – und ich bin schon sehr gespannt auf das Buch, das sicher toll wird.

Foto: Andrea Behnke

WunschWunderWelten – eine Werkstatt

Im Sommer habe ich eine Ferienschreibwerkstatt im Rahmen von Schreibland NRW gehalten – und jetzt im Herbst stand ein wöchentliches Angebot auf dem Programm, und zwar in der Stadtbücherei in Langendreer. Zehn Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 12 Jahren kamen einmal wöchentlich für zwei Stunden zusammen, um mit mir zu schreiben.

Das Motto war WunschWunderWelten – und so ging es ziemlich magisch und geheimnisvoll und fantastisch zu. Es gab Türen zu anderen Welten, Menschen mit besonderen Kräften, Road-Movies, fantasievolle Wesen und auch fliegende Toiletten. Und das alles unter Corona-Bedingungen, mit Masken und Abstand.
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Kulturstrolche

Ich bin jetzt bei den Kulturstrolchen in Bochum! Das ist ein Landes-Programm für Grundschulen, bei dem Schülerinnen und Schüler verschiedene Formen von Kunst kennenlernen. Bei mir können die teilnehmenden Schulen eine Lesung aus einem meiner Bücher samt Schnupper-Schreibwerkstatt buchen. Ich freue mich schon auf die ersten Veranstaltungen. Mehr zu dem Programm gibt es hier.

Schreibland-Schreibwerkstatt

Gestern ist meine Schreibwoche mit Kindern zwischen 10 und 12 Jahren zu Ende gegangen. Es waren acht Mädchen, die mit mir in der Stadtbücherei Bochum-Querenburg in „Fremde Welten“ eingetaucht sind. Da gab es eine Bandengeschichte mit Krimiflair, magische Schulen und weiße Räume, Forscherinnen, wachsende Zwerge und viele Roboter.

Die Schreibwerkstatt wurde ermöglicht durch das Programm „Schreibland NRW“. Dass die Woche wirklich vor Ort stattfinden konnte, war keine Selbstverständlichkeit: Corona macht derzeit vielen Präsenzveranstaltungen einen Strich durch die Rechnung. Weiterlesen >>>

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