Schreibworkshop „Jüdisch hier“

Als die Anfrage kam, ob ich einen Schreibworkshop im Rahmen des Projektes „Jüdisch hier – mediale Spurensuche in Westfalen“ des LWL-Medienzentrums leiten möchte, habe ich mich sehr gefreut. Passt das Thema doch wunderbar zu meinem Buch „Die Verknöpften“.

An dem LWL-Projekt nehmen viele Schulen mit ganz unterschiedlichen Ideen teil. Ich durfte die Schülerinnen und Schüler des Comenius Berufskollegs Witten dabei unterstützen, ein Bilderbuch zur Synagoge der Jüdischen Gemeinde Bochum – Hattingen – Herne zu schreiben. Denn das hatte sich der Projektkurs der angehenden Erzieherinnen und Erzieher vorgenommen.

Zwei Sitzungen wurden über den Friedrich-Bödecker-Kreis NRW finanziert. Die erste lief online über Zoom – bei diesem Online-Treffen haben wir gemeinsam ein Rahmenkonzept für das Buch samt Seitenaufriss und Unterthemen erarbeitet. Zudem haben wir uns Gedanken über eine Rahmengeschichte gemacht. Außerdem habe ich einiges übers Büchermachen erzählt: Welche Arbeitsschritte gibt es von der Idee bis zum Druck?

Zur zweiten Sitzung, die einen Monat später war, konnte ich dann glücklicherweise nach Witten fahren und habe die Schreibenden und ihre Lehrerin persönlich kennengelernt. Dort ging es dann ums „Schreiben für Kinder“ – es gab schon erste Texte, die wir gemeinsam überarbeitet haben.

Jetzt arbeiten die Schülerinnen und Schüler alleine weiter – und ich bin schon sehr gespannt auf das Buch, das sicher toll wird.

Foto: Andrea Behnke

Lesungen – endlich wieder

Corona … ihr wisst schon … Lange waren Lesungen nur online möglich.So hatte ich zum Beispiel eine sehr schöne Premierenlesung aus meinem neuen Kinderroman „Die Verknöpften“. Organisiert hatte die Veranstaltung die Integrationsagentur ZIVA der Jüdischen Gemeinde Bochum – Herne- Hattingen.

Letzte Woche Donnerstag konnte ich endlich wieder vor Live-Publikum lesen – das erste Mal seit Ende November. Ich war in Essen in der Kita Barchemhöhe und hatte zwei Lesungen vor Vorschulkindern aus „Herr Bort, der Katzenschreck“. Draußen – im Rahmen des eigentlich abgesagten Festivals „Borbecker Buch- und Kulturtage“. Sogar Flöte konnte ich spielen, da der Abstand zu den Kinder groß genug war. Die Lesungen taten mir wirklich gut.

Übermorgen geht es dann mit „Den Bauch voller Töne“ an die Don-Bosco-Grundschule in Bochum. Diese Lesung wird netterweise von der Büchermesse „Buch Berlin Kids“ über das Programm „Neustart Kultur“ des Bundes finanziert. Und im August geht es dann weiter, u.a. mit Lesungen aus „Die Verknöpften“. Doch dazu dann später mehr!

Foto: Andrea Behnke

Jurymitglied

Jetzt darf ich es verkünden: Ich bin im Herbst letzten Jahres in die Jury des Gustav-Heinemann-Friedenspreises berufen worden – und das ist mir eine große Ehre und freut mich sehr. Der Heinemann-Preis wird seit 1983 verliehen, es ist ein Preis für Kinder- und Jugendbücher, die sich besonders um Toleranz, Mut und Zivilcourage verdient machen.

Als studierte Politikwissenschaftlerin und (Kinderbuch-)Autorin liegen mir Friedenspolitik und Friedenspädagogik sowie Themen rund um Vielfalt, Menschenrechte und gewaltfreie Konfliktlösung sehr am Herzen.
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Ruhrautor*innen-Advent

Im Advent haben wir Ruhrautor*innen, das Netzwerk der Kinder- und Jugendbuchautor/innen im Ruhrgebiet, eine Aktion auf Instagram: Wir öffnen jeden Tag ein Türchen unseres Spenden-Adventskalenders. Meine Kollegin Kathrin Schrocke hatte diese schöne Idee: Jeden Tag spendet eine/r von uns ein Buch an eine Bücherei, eine soziale oder kulturelle Einrichtung, eine Schule … Etliche Follower/innen versorgten uns auf Instagram mit passenden Orten – und wir selbst hatten auch Ideen für Empfänger/innen.
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WunschWunderWelten – eine Werkstatt

Im Sommer habe ich eine Ferienschreibwerkstatt im Rahmen von Schreibland NRW gehalten – und jetzt im Herbst stand ein wöchentliches Angebot auf dem Programm, und zwar in der Stadtbücherei in Langendreer. Zehn Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 12 Jahren kamen einmal wöchentlich für zwei Stunden zusammen, um mit mir zu schreiben.

Das Motto war WunschWunderWelten – und so ging es ziemlich magisch und geheimnisvoll und fantastisch zu. Es gab Türen zu anderen Welten, Menschen mit besonderen Kräften, Road-Movies, fantasievolle Wesen und auch fliegende Toiletten. Und das alles unter Corona-Bedingungen, mit Masken und Abstand.
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