Elf Klassenlesungen

Endlich war es soweit: Die Corona-Lage erlaubt es wieder, vor Schulklassen zu lesen. Da mein Kinderroman „Die Verknöpften“ mitten in der Pandemie erschienen ist, waren es die ersten Lesungen vor Klassen, die ich Ende August / Anfang September hatte. Gleich elf Lesungen konnte ich vor Kindern der 6. Klasse eines Gymnasiums und einer Gesamtschule in der Stadtbücherei Bochum / Zweigstelle Langendreer halten .

Es waren wunderbare sechs Tage, die ich in der Bücherei verbracht habe – meistens mit zwei Lesungen hintereinander. Im Vordergrund stand neben meinem Buch die wahre Geschichte rund um Else Hirsch, die Lehrerin der Jüdischen Schule Bochum. Und die Frage: Was hat das Ganze mit uns zu tun? Warum ist es wichtig, sich an etwas zu erinnern, das 80 Jahre her ist?

Politische Bildung

Der Hintergrund der Kinder war sehr unterschiedlich: Für manche war die Lesung die erste Berührung mit dem Thema Nationalsozialismus – andere hatten in der Familie (oder / und in der Schule) schon einigerfahren. Wir haben viel geredet und erzählt. Über früher und heute. Es waren berührende und bewegende Gespräche. Die Lesungen aus „Die Verknöpften“ sind beides: Lese- und Literaturförderung und politische / historische Bildung. Das lässt meine beiden Herzen in meiner Brust höher schlagen: das der Schriftstellerin und das der Politikwissenschaftlerin.

Einen großen Dank an die Leiterin der Stadtbücherei Langendreer, Frau Grimberg, sowie an die Bezirksvertretung Bochum Ost und den Förderverein „Langendreer liest“, die diese Lesungen ermöglicht haben.

Lesungen – endlich wieder

Corona … ihr wisst schon … Lange waren Lesungen nur online möglich.So hatte ich zum Beispiel eine sehr schöne Premierenlesung aus meinem neuen Kinderroman „Die Verknöpften“. Organisiert hatte die Veranstaltung die Integrationsagentur ZIVA der Jüdischen Gemeinde Bochum – Herne- Hattingen.

Letzte Woche Donnerstag konnte ich endlich wieder vor Live-Publikum lesen – das erste Mal seit Ende November. Ich war in Essen in der Kita Barchemhöhe und hatte zwei Lesungen vor Vorschulkindern aus „Herr Bort, der Katzenschreck“. Draußen – im Rahmen des eigentlich abgesagten Festivals „Borbecker Buch- und Kulturtage“. Sogar Flöte konnte ich spielen, da der Abstand zu den Kinder groß genug war. Die Lesungen taten mir wirklich gut.

Übermorgen geht es dann mit „Den Bauch voller Töne“ an die Don-Bosco-Grundschule in Bochum. Diese Lesung wird netterweise von der Büchermesse „Buch Berlin Kids“ über das Programm „Neustart Kultur“ des Bundes finanziert. Und im August geht es dann weiter, u.a. mit Lesungen aus „Die Verknöpften“. Doch dazu dann später mehr!

Foto: Andrea Behnke

Kulturstrolche

Ich bin jetzt bei den Kulturstrolchen in Bochum! Das ist ein Landes-Programm für Grundschulen, bei dem Schülerinnen und Schüler verschiedene Formen von Kunst kennenlernen. Bei mir können die teilnehmenden Schulen eine Lesung aus einem meiner Bücher samt Schnupper-Schreibwerkstatt buchen. Ich freue mich schon auf die ersten Veranstaltungen. Mehr zu dem Programm gibt es hier.

Autorenpatenschaft

Ich freue mich sehr: Pünktlich zum heutigen Welttag des Buches hat meine Autorenpatenschaft „Wörterwelten“ begonnen. Die Autorenpatenschaft ist Teil des Bundesprogrammes „Kultur macht stark“, gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und initiiert vom Bundesverband der Friedrich-Bödecker-Kreise.

Letzte Woche gab es eine Auftaktlesung: Ich habe sowohl aus „Frieda und das Glück der kleinen Dinge“ als auch aus „Ein Hase will zum Zirkus“ gelesen.

Heute startete die Werkstatt, in der die Kinder selbst aktiv werden und Geschichten erfinden. Ich bin Patin der integrativen OGS am Drusenberg – das ist die gemeinsame OGS der Drusenbergschule (Städtische Grundschule) und der Brüder-Grimm-Schule (Förderschule).
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Lesung

LesungSeit vielen Jahren – inzwischen sind es über fünf – treffe ich mich regelmäßig mit meiner Autorinnengruppe clara fontana. Und dann und wann lesen wir öffentlich. So auch jetzt am 6. März in der Stadtbücherei Bochum.

Eingebunden sind wir dort in die Nacht der Bibliotheken. Da haben viele Büchereien abends lange geöffnet und locken mit viel Programm Buchfans in ihre Räume. Vor zwei Jahren wurden wir schon einmal eingeladen, und es war eine tolle Veranstaltung.

Das diesjährige Motto lautet: E-Motion. Passend dazu lesen wir vier Autorinnen Geschichten rund um Gefühle und Bewegung. Ich habe einige Texte zum Weggehen und Ankommen herausgesucht.

Los geht es um 20 Uhr in der Zentralbücherei in der Bochumer Innenstadt. Vielleicht hat jemand Lust zu kommen?

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