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Drei auf einen Streich

Ein kleiner Ausblick mit Freufaktor: Gerade ist ein Kinderroman in den Druck gegangen – ein Herzensbuch, auf das ich mich sehr freue. Das Foto mit den Knöpfen gehört zu dem Buch – es ist eine Geschichte, die in der Zeit des Nationalsozialismus‘ spielt. Mehr kann ich erst Anfang des Jahres verraten.

Dann schreibe ich an einem Buch für Jugendliche, zu einem politischen Thema. Auch das Buch wird 2021 erscheinen, als Teil einer neuen Reihe. Zu guter Letzt habe ich vor ein paar Wochen die Zusage für ein weiteres Kinderbuch bekommen. Da muss ich mich jedoch bis 2022 gedulden. In der Buchbranche plant man immer langfristig. Dass mein Band „Ausbildung und Beruf“ der Reihe „So einfach funktioniert Deutschland“ komplett überarbeitet und aktualisiert erscheinen wird, ist auch fein. (Das wäre dann Freugrund Nummer 4)

Foto: Andrea Behnke

Ruhrautor*innen-Advent

Im Advent haben wir Ruhrautor*innen, das Netzwerk der Kinder- und Jugendbuchautor/innen im Ruhrgebiet, eine Aktion auf Instagram: Wir öffnen jeden Tag ein Türchen unseres Spenden-Adventskalenders. Meine Kollegin Kathrin Schrocke hatte diese schöne Idee: Jeden Tag spendet eine/r von uns ein Buch an eine Bücherei, eine soziale oder kulturelle Einrichtung, eine Schule … Etliche Follower/innen versorgten uns auf Instagram mit passenden Orten – und wir selbst hatten auch Ideen für Empfänger/innen.

Heute bin ich an der Reihe. Mein Bilderbuch „Herr Bort, der Katzenschreck“ (bebildert von Mele Brink) wird auf die Reise nach Gelsenkirchen-Ückendorf gehen. Dort (und in Duisburg) ist der Verein „Tausche Bildung gegen Wohnen“ aktiv. Junge Menschen, zum Beispiel Studierende, bekommen eine Wohnung oder ein Zimmer – und dafür stellen sie sich als Bildungspatin oder Bildungspate für Kinder zur Verfügung. Eine tolle Initiative, ein wunderbares Beispiel für funktionierende Quartiersarbeit. Leseförderung gehört natürlich dazu.

Wer den Ruhrautor*innen noch nicht auf Instagram folgt: Wie heißen dort @ruhrautor_innen und freuen uns über neue Vernetzungen.

Foto: Andrea Behnke / Logo: Jörg Hilbert

WunschWunderWelten – eine Werkstatt

Im Sommer habe ich eine Ferienschreibwerkstatt im Rahmen von Schreibland NRW gehalten – und jetzt im Herbst stand ein wöchentliches Angebot auf dem Programm, und zwar in der Stadtbücherei in Langendreer. Zehn Jungen und Mädchen im Alter zwischen 10 und 12 Jahren kamen einmal wöchentlich für zwei Stunden zusammen, um mit mir zu schreiben.

Das Motto war WunschWunderWelten – und so ging es ziemlich magisch und geheimnisvoll und fantastisch zu. Es gab Türen zu anderen Welten, Menschen mit besonderen Kräften, Road-Movies, fantasievolle Wesen und auch fliegende Toiletten. Und das alles unter Corona-Bedingungen, mit Masken und Abstand.

Leider erwischte uns dann kurz vorm Ende der Schreibwerkstatt der Lockdown Light. Wir durften uns nicht weiter in der Bücherei sehen – also endete die Werkstatt mit einem Coaching der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die mir ihre Geschichten zumailten und eine ausführliche Rückmeldung bekamen.

Eigentlich wollte die Medienpädagogin der Bücherei professionelle Tonaufnahmen mit den Kindern machen, denn eine Abschlusslesung wäre wegen Corona ohnehin nicht möglich gewesen. Doch auch die Audio-Einheit fiel nun flach, also lasen die Kinder ihre wunderbaren Geschichten daheim mit dem Handy ein. Auf die CD freue ich mich schon.

Fotos: Andrea Behnke

Kulturstrolche

Ich bin jetzt bei den Kulturstrolchen in Bochum! Das ist ein Landes-Programm für Grundschulen, bei dem Schülerinnen und Schüler verschiedene Formen von Kunst kennenlernen. Bei mir können die teilnehmenden Schulen eine Lesung aus einem meiner Bücher samt Schnupper-Schreibwerkstatt buchen. Ich freue mich schon auf die ersten Veranstaltungen. Mehr zu dem Programm gibt es hier.

Kinderbuchmatinee – Ruhrautor*innen

17 Kinder- und Jugendbuchautorinnen und -autoren im stadt.bau.raum in Gelsenkirchen auf der Bühne: Die Kinderbuchmatinee am Sonntag war ein schönes Erlebnis, und ich war dabei.

2018 habe ich mich dem Bundeskongress Kinderbuch angeschlossen und mitbekommen, dass sich an allen Flüssen Deutschlands regionale Netzwerke von Kinder- und Jugendbuchautorinnen und -autoren bildeten. Da dachte ich mir: Das muss doch an der Ruhr auch möglich sein. Ich recherchierte, mailte, organisierte … und im Januar 2019 trafen sich erstmals rund 15 Kolleginnen und Kollegen hier in Bochum. Das war die Geburtsstunde der Ruhrautor*innen. Weiterlesen >>>

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