Blog

„Die Verknöpften“ bei der Landeszentrale

Menschen aus NRW aufgepasst: Ich freue mich sehr, dass man meinen Kinderroman „Die Verknöpften“ auch bei der Landeszentrale für politische Bildung NRW bestellen kann. Das Buch ist im Publikationsverzeichnis gelistet – es gibt einen Druck des Romans mit dem Logo der Landeszentrale. Da es nicht oft Kinderromane im Fundus der Landeszentrale gibt, ehrt mich das sehr.

Ein Blick auf die Publikationen der Landeszentrale lohnt sich immer, denn dort gibt es viele interessante Bücher, die man gegen einen Pauschalpreis bestellen kann.

Hier gibt es ein Themenspecial zu „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ – auch da ist mein Buch gelistet.

Foto: Andrea Behnke

 

700 Jahre – 700 Frauen

Schon lange schreibe ich für die Stadt Bochum, für die einstige Gleichstellungsstelle (jetzt Referat für Gleichstellung, Familie und Inklusion) Porträts über Bochumer Frauen, die in Bochum etwas bewegt haben oder bewegen. In der Reihe über historische Persönlichkeiten bin ich seinerzeit auch auf Else Hirsch gestoßen, die Lehrerin der Jüdischen Schule, die jetzt Vorbild für eine der Hauptfiguren in meinem Kinderroman „Die Verknöpften“ geworden ist.

Immer wieder durfte ich historische und zeitgenössische Frauen porträtieren, immer wieder habe ich Frauen „von heute“ interviewt. In diesem Jahr sind sechs neue Porträts auf der Homepage der Stadt Bochum veröffentlicht worden – anlässlich des 700-jährigen Stadtjubiläums. Darunter sind drei Bürgermeisterinnen, die Erste Vizepräsidentin des Landtags, eine Psychologin, die sich um den Kinderschutz verdient macht und eine Radio-Chefredakteurin.

Lesung

Jetzt gibt es sogar noch ein Poster mit 700 Namen bekannter Bochumer Frauen und Postkarten zu etlichen von ihnen. Auch Else Hirsch ist jetzt auf einer Postkarte.

Für mich besonders schön: Am 18. November lese ich anlässlich der „700 Frauen“ aus meinem Kinderroman „Die Verknöpften“, in der Volkshochschule um 17 Uhr. Hier gibt es mehr Informationen, auch zur nötigen Anmeldung.

Und hier kann man die Porträts lesen – die Porträts, die ich geschrieben habe, sind namentlich gekennzeichnet.

Fotos: Andrea Behnke

Fußball-Kulturtage

Die Fußball-Kulturtage der Landesarbeitsgemeinschaft der Fanprojekte NRW sind gerade zu Ende gegangen. Und ich freue mich, in diesem Jahr dabei gewesen zu sein. Auf Einladung des Fanprojektes Bochum hin hatte ich zwei Lesungen aus meinem Kinderroman „Die Verknöpften“: einmal bei der Eröffnung der Ausstellung „Unsere Heimat, unsere Liebe“ der Arbeitsgemeinschaft „1938, nur damit es jeder weiß“ im Luther Lab in Bochum-Langendreer und einmal in zwei 6. Klassen der Nelson-Mandela-Schule.

Ein Teil der Arbeit des Fanprojektes Bochum sind Projekte der Erinnerungskultur. In der Wanderausstellung, die gemeinsam mit jungen Bochumer Fußballfans erarbeitet wurde, geht es vor allem um Geschichte der Stadt Bochum zur Zeit des Nationalsozialismus sowie die Gründungsgeschichte des VfL Bochum.

Eine besonders wichtige Rolle spielt dabei Erich Gottschalk: Er war Fußballer im jüdischen Fußballverein TuS Hakoah Bochum, der sich 1933 auf Druck der Nazis in „Schild Bochum“ umbenennen musste. Trotz der Ausgrenzung der Jüdinnen und Juden und der immer schlimmer werdenden Situation für jüdische Sportler gewann Schild die deutsche Meisterschaft 1937/38 – mit Erich Gottschalk als Kapitän.

Nach der Pogromnacht floh der Fußballer mit seiner Frau in die Niederlande, doch dann wurden sie in Westerbork interniert, wo ihre Tochter zur Welt kam. Die Familie wurde nach Auschwitz deportiert, Erich Gottschalk überlebte. Seine Frau und seine Tochter wurden ermordet.

Auch Else Hirsch, die als Ilse Hirschberg in meinen Kinderroman eingegangen ist, findet sich auf einer Ausstellungstafel. Und somit schließt sich auch der Kreis zu meinem Roman „Die Verknöpften“, aus dem ich gelesen habe. Mehr zu den Fußball-Kulturtagen und zu meinen Lesungen gibt es hier. Ich freue mich sehr über die beiden Veranstaltungen – und auch darüber, dass die Zusammenarbeit mit dem Fanprojekt Bochum fortgesetzt wird. Mehr verrate ich ganz bald!

Fotos: Florian Kovatsch / Andrea Behnke

Käpt’n Book

In diesem Jahr wurde ich das erste Mal zum „Rheinischen Lesefest Käpt’n Book“ eingeladen. Das ist ein riesiges Lesefestival im Raum Bonn und Umgebung: Knapp 50 Autorinnen und Autoren sowie Illustratorinnen und Illustratorinnen gestalten 500 Literaturveranstaltungen. Das Ganze wird wunderbar organisiert vom Kulturamt Bonn sowie von den zahlreichen Veranstaltungsorten.

Ich war – mit einer kurzen Unterbrechung – von Sonntag bis Montag in der darauffolgenden Woche dort und hatte 14 Lesungen. In Kitas, Grundschulen, weiterführenden Schulen, in Büchereien und im Haus der Geschichte. Eine Lesung war in Kooperation mit der Gedenkstätte Bonn.

14 Lesungen, 6 Bücher

Im Gepäck hatte ich sechs Bücher: „Die Verknöpften“, „Frieda und das Glück der kleinen Dinge“ und „Herr Bort, der Katzenschreck“ waren vom Festival gebucht – und „Was ist nur mit Opa los?“, „Flaschenpost in Sütterlin“ und „Den Bauch voller Töne“ habe ich auf weiteren Wunsch gelesen. Es waren wirklich tolle Buch-Begegnungen! Besonders gefreut habe ich mich, dass das Käpt’n Book-Team sich traut, Bücher an Bord zu holen, die ernstere Themen behandeln, wie zum Beispiel mein Kinderroman „Die Verknöpften“.

Schön war es, dass alle Autorinnen und Autoren in einem Hotel untergebracht waren. So habe ich auch Kolleginnen und Kollegen kennengelernt, die ich bisher nur virtuell getroffen habe. Zudem gab es einen großen Autorenstammtisch in der Redoute, der sehr anregend war – Austausch finde ich immer wichtig.

Kurzum: Ich habe die Lesereise sehr genossen. Jetzt habe ich in dieser Woche noch zwei Lesungen, dann muss ich nach den vielen Lesungen hier im Ruhrgebiet und der vollen Lesewoche in Bonn ein bisschen verschnaufen.

Foto: Andrea Behnke

Fell liebt Federn

Gerade kam ich von einer Lesereise zurück – und da wartete schon ein Paket auf mich: ein Paket mit Belegexemplaren. Das sind die schönsten Pakete! Meine Neuerscheinung heißt „Fell liebt Federn“ und ist wunderschön illustriert von Judith Loske.

Es ist ein Bilderbuch mit einem Fachteil, das in der Reihe „Kinderfachbücher“ des Mabuse-Verlags erschienen ist.

Besonders geeignet sind diese Bücher, die soziale, psychologische und medizinische Themen behandeln, für den Einsatz in Gruppen, zum Beispiel in der Kita, in der Schule oder in der OGS. Aber natürlich kann man das Buch auch daheim anschauen und lesen.

Wie der Untertitel „Ein Kinderfachbuch über die Vielfalt in der Liebe“ schon sagt, geht es in dem Buch um allerlei Liebe und Freundschaft und um Zivilcourage.

Oura ist eine Eichhörnchenfrau, die ziemlich verliebt ist: in Paro, den Meisenmann. Was die anderen Tiere nicht verstehen können. Kann das gut gehen? Fell und Federn, Klettern und Fliegen, einfarbig und bunt – die Tiere schauen nur auf die Unterschiede. Bis das kleinste aller Tiere seine Stimme erhebt …

Andrea Behnke / Judith Loske
Fell liebt Federn
Mabuse 2021

Foto: Andrea Behnke

Impressum | Datenschutz