#behindeverybook

Heute ist der Welttag des Buches – ausgerufen von der UNESCO. Seit 1995 ist dieser Tag des Festtag des Lesens, der Bücher und der Rechte der Autorinnen und Autoren.

Denn hinter jedem Buch steht eine Autorin oder ein Autor (und oft auch eine Illustratorin oder ein Illustrator bzw. eine Übersetzerin oder ein Übersetzer).

Kartenset zum autobiografischen Schreiben

Belegexemplare: Vor ein paar Tagen kam jedoch kein Buch, sondern ein Kartenset. „Das eigene Leben schreiben. Mit 52 Schreibimpulsen durch das Jahr“ heißt es. Einige von euch erinnern sich vielleicht noch an mein Buch „Mein Leben als Torte“, das ich vor etlichen Jahren geschrieben habe – das hat der damalige Verlag nicht mehr nachgedruckt. Umso mehr freue ich mich, dass der Beltz Juventa-Verlag meiner Idee ein neues Gewand gegeben und aus den Schreibimpulsen dieses tolle Kartenset gemacht hat.

Vor allem richtet sich das Set an Multiplikator/innen, zum Beispiel Menschen in sozialen und therapeutischen Berufen, Schreibgruppenleitungen, Leitungen von Selbsthilfegruppen … Die Karten haben jeweils zwei Seiten: Auf der einen Seite gibt es eine Schreibinspiration rund ums eigene Leben – auf der anderen Seite findet sich ein Tipp, um in den Schreibfluss zu kommen. Außerdem habe ich ein Booklet geschrieben, in dem sich viele Anregungen finden, wie man mit den Karten arbeiten kann.

Andrea Behnke
Das eigene Leben schreiben
Mit 52 Schreibimpulsen durch das Jahr
Beltz Juventa 2022

Foto: Andrea Behnke

Internationaler Holocaust-Gedenktag

Die Bochumer Männer, Frauen und Kinder sind schon am 24. Januar von Bochum nach Dortmund verschleppt worden, bevor es dann unter unmenschlichen Bedingungen auf den Transport nach Lettland ging. Nach qualvollen Monaten mit Zwangsarbeit und Hunger wurden viele in einem Wald nahe Riga erschossen – andere wurden in weitere Konzentrationslager gebracht, wo sie ermordet wurden.

Von diesen 85 Bochumerinnen und Bochumern, die im Januar nach Riga deportiert wurden, haben nur 13 überlebt.

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Radiogeschichte im Deutschlandfunkkultur

Neujahr wurde eine neue Hörgeschichte von mir gesendet: und zwar in der Kindersendung „Kakadu für Frühaufsteher“ im Deutschlandfunk Kultur. Sie heißt „Rieke, Nathan und die 28 Zwerge“, stimmungsvoll gelesen von Julischka Eichel und wunderbar produziert von Stefanie Lazai.

Rieke und Nathan fahren nicht in den Urlaub … Als Mama erzählt, dass die Familie aber in den Schrebergarten der Nachbarin gehen könne, hält sich die Begeisterung in Grenzen.

Doch dann werden die Ferien märchenhaft und spannend. Was mit ziemlich vielen Zwergen, der seltsamen Frau Graulich und der Amselfrau zu tun hat … Und mit verbotenen Ausflügen ins Wäldchen.

Ich wollte schon immer eine Geschichte schreiben, die in einem Kleingarten spielt – und jetzt war es endlich soweit. Die Geschichte kann noch online nachgehört werden, auf der Seite des Kakadu.

Foto: Andrea Behnke

Drei auf einen Streich

… oder auf einem Foto: Hier sind meine drei Neuerscheinungen aus dem letzten Jahr: der Roman „Die Verknöpften“, die Schullektüre „Wer ist eigentlich Angela Merkel?“ (für Deutschlernende) und das Kinderfachbuch / Bilderbuch „Fell liebt Federn“. Erschienen ist noch mehr von mir: zum Beispiel zwei Ohrenbären, sechs Porträts über bedeutende Frauen aus Bochum, Unterrichtsmaterialien für Politik …

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