Fell liebt Federn

Gerade kam ich von einer Lesereise zurück – und da wartete schon ein Paket auf mich: ein Paket mit Belegexemplaren. Das sind die schönsten Pakete! Meine Neuerscheinung heißt „Fell liebt Federn“ und ist wunderschön illustriert von Judith Loske.

Es ist ein Bilderbuch mit einem Fachteil, das in der Reihe „Kinderfachbücher“ des Mabuse-Verlags erschienen ist.

Besonders geeignet sind diese Bücher, die soziale, psychologische und medizinische Themen behandeln, für den Einsatz in Gruppen, zum Beispiel in der Kita, in der Schule oder in der OGS. Aber natürlich kann man das Buch auch daheim anschauen und lesen.

Wie der Untertitel „Ein Kinderfachbuch über die Vielfalt in der Liebe“ schon sagt, geht es in dem Buch um allerlei Liebe und Freundschaft und um Zivilcourage.

Oura ist eine Eichhörnchenfrau, die ziemlich verliebt ist: in Paro, den Meisenmann. Was die anderen Tiere nicht verstehen können. Kann das gut gehen? Fell und Federn, Klettern und Fliegen, einfarbig und bunt – die Tiere schauen nur auf die Unterschiede. Bis das kleinste aller Tiere seine Stimme erhebt …

Andrea Behnke / Judith Loske
Fell liebt Federn
Mabuse 2021

Foto: Andrea Behnke

Neuauflage

Gerade ist die 3. aktualisierte Auflage meines Bandes „Ausbildung und Beruf“ der Reihe „So einfach funktioniert Deutschland“ erschienen. Die Reihe richtet sich an Jugendliche und junge Erwachsene, die noch nicht so lange in Deutschland sind. Eingesetzt werden die Materialien zum Beispiel in Internationalen Klassen. Zwei der Bände sind von mir. Dieses Mal stand eine größere Überarbeitung an, weil der Langenscheidt-Verlag nicht mehr als Kooperationspartner dabei ist. Erschienen ist das Buch im Bildungsverlag Eins / Westermann.

Foto: Andrea Behnke

 

Lektüre erschienen

Belegexemplar-Tag! Gestern trudelten die Exemplare meiner neuen Schullektüre ein: „Wer ist eigentlich Angela Merkel?“ heißt das Buch, das im Klett-Verlag erschienen ist. Es ist Teil einer neuen Reihe, in der es um historische und zeitgenössische Persönlichkeiten aus Deutschland geht.

Die Reihe richtet sich an jugendliche Deutschlernende und junge Menschen, die aus anderen Gründen nicht so gut lesen können. Dass ich über die (noch amtierende) Bundeskanzlerin schreiben durfte, passte besonders gut. Denn als Politikwissenschaftlerin interessiert sie mich natürlich.

Die Lektüre ist in drei Teile unterteilt: in Leben, Werk und Wirkung. Bezogen auf mein Buch heißt das: Im ersten Teil geht es um die Biografie von Angela Merkel. Im zweiten Teil steht ihr politisches Wirken als Ministerin, Parteivorsitzende und später als Kanzlerin im Vordergrund. Und im dritten Teil gehe ich auf das Thema Frauen in Politik und Wirtschaft ein.

Diese Themen – unter anderem die „hohe Politik“ – in Einfache Sprache zu packen, war an manchen Stellen durchaus eine Herausforderung. Das Buch ist auf dem Sprachniveau A2 / B1 – da ist schon einiges möglich, aber es muss dennoch noch auf einer leicht lesbaren Sprachebene geschrieben werden.

Beim Schreiben des Buches habe ich oft gedacht, dass Frau Merkel sich ihr letztes Jahr als Kanzlerin sicher anders vorgestellt hat. Und dann kam erst die Corona-Pandemie – und jetzt auch noch die Flutkatastrophe …

Foto: Andrea Behnke

Mein erster Ohrenbär

Premiere: Ich habe schon viele Geschichten für den Hörfunk geschrieben, zum Beispiel für den Kakadu im Deutschlandfunk oder für den (leider eingestellten) Spielraum im SWR. Doch diese Woche kommt mein erster Ohrenbär. Gestern wurde er schon in voller Länge im RRB Kultur gesendet, und jetzt laufen die Folgen abends im NDR Info. Die fünfteilige Geschichte heißt „Jakob und die Frau im Zelt“. Die Schauspielerin Eva Weißendorn hat sie wunderbar eingelesen.

Als Autorin wird man häufig gefragt, woher man die Ideen für Geschichten hat. Die Idee zu Änne aus dem Zelt, die neben Jakob die Hauptrolle spielt, flog mich vor zwei Jahren im Urlaub an, in Südengland. Auf der Promenade zelteten nämlich häufig obdachlose Menschen. Sie hatten neben den Bänken ihre kleinen Zelte stehen, in denen sie übernachteten. Dieses Bild ließ mich lange nicht los – dann habe ich die Geschichte geschrieben und überlegt, für welches Format sie geeignet sein könnte. Ich habe sie der Ohrenbär-Redaktion angeboten und mich gefreut, dass sie zugesagt hat.

In der Geschichte geht es um Jakob, der an der Ostsee mit seinen Eltern Wohnwagen-Ferien macht. Morgens trainiert er im Ferienzirkus. Auf dem Rückweg, den er schon alleine mit dem Einrad zurücklegen darf, entdeckt er ein kirschrotes Zelt auf der Promenade. Die Frau, die er dort trifft, zieht ihn magisch an. Es ist Änne, die ein Geheimnis hat. Denn sie macht keinen Urlaub, sondern sie wohnt im Zelt. Nach und nach nähern sich die beiden an und Jakob kommt hinter Ännes Geschichte …

Foto: Andrea Behnke

Von der Idee zum Roman

Viele fragen, wie ich auf die Idee gekommen bin, zu der Geschichte rund um die Jüdische Schule und die Lehrerin Else Hirsch einen Kinderroman zu schreiben.

Die Idee hatte ich schon vor wirklich sehr langer Zeit: Damals hatte ich den Auftrag für die Stadt Bochum, Porträts über bedeutende historische Frauen zu schreiben. Darunter war Else Hirsch, die mich sofort berührt und bewegt hat. Ich habe ihren Mut bewundert. Nachdem das Porträt auf der Webseite der Stadt erschienen war, nistete sich die Idee in meinem Kopf ein: „Du musst unbedingt mehr über diese beeindruckende Frau machen.“

Dass es für Kinder sein sollte, war mir sofort klar – zum einen, weil ich gerne und viel für Kinder schreibe, zum anderen weil ich es wichtig finde, dass Kinder die Geschichte unseres Landes, auch und gerade die schlimmen Kapitel, kennenlernen und daraus lernen. Weiterlesen >>>

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