Erscheinungstermin

Einige haben „Die Verknöpften“ schon vor einer Woche gelesen, da es schon verkauft wurde – aber heute ist der offizielle Erscheinungstermin. Und der ist für jedes Buch etwas Besonderes. An diesem Tag wird ein Buch offiziell „in die Freiheit“ entlassen.

Heute gab es schon die ersten Rezensionen und Rückmeldungen im Netz, über die ich mich sehr gefreut habe. Die Szene auf dem Bild hat Inbal Leitner gezeichnet, es ist eine der letzten Szenen im Buch.

 

Vorschau

Jetzt darf ich euch meinen neuen Kinderroman „Die Verknöpften“ zeigen, der Mitte Februar im Ariella-Verlag, dem jüdischen Kinderbuchverlag, erscheint. Das schöne Cover und die tollen Innen-Illus hat Inbal Leitner gezeichnet. Der Roman ist für Kinder ab 10 Jahren und für Familien und ist 160 Seiten dick.

Das Buch spielt von 1938 bis Anfang 1939 in Bochum und basiert auf der wahren Geschichte um die frühere jüdische Schule und auf dem Wirken der Lehrerin Else Hirsch, die bis zuletzt für ihre Schülerinnen und Schüler gekämpft hat.

Hier schon mal der Klappentext:

„Bochum 1938: Liselotte, Leon, Minna und Hildegard sind eng befreundet. Nichts kann die Verknöpften, die mit Freundschafts-Armbändern verbunden sind, trennen. Doch in der Zeit vor dem Krieg ist nichts, wie es war. Von Woche zu Woche verändert sich das Leben von Liselotte und den anderen immer mehr. Hildegard, die als Einzige nicht die jüdische Schule besucht, darf ihre beiden Freundinnen und ihren Freund nicht mehr treffen. Nach einer dunklen Novembernacht ist sogar die Schule geschlossen. Und Liselotte hört von einem Schiff, mit dem Minna und ihre Eltern wegfahren … Nur die beliebte und engagierte Lehrerin Fräulein Hirschberg ist ein Anker in diesen dunklen Zeiten.
Was hält Freundschaft aus? Wie viel kann das Freundschafts-Armband mit dem schönen Knopf zusammenhalten?“

Mehr erzähle ich, wenn das Buch erschienen ist.

Drei auf einen Streich

Ein kleiner Ausblick mit Freufaktor: Gerade ist ein Kinderroman in den Druck gegangen – ein Herzensbuch, auf das ich mich sehr freue. Das Foto mit den Knöpfen gehört zu dem Buch – es ist eine Geschichte, die in der Zeit des Nationalsozialismus‘ spielt. Mehr kann ich erst Anfang des Jahres verraten.

Dann schreibe ich an einem Buch für Jugendliche, zu einem politischen Thema. Auch das Buch wird 2021 erscheinen, als Teil einer neuen Reihe. Zu guter Letzt habe ich vor ein paar Wochen die Zusage für ein weiteres Kinderbuch bekommen. Da muss ich mich jedoch bis 2022 gedulden. In der Buchbranche plant man immer langfristig. Dass mein Band „Ausbildung und Beruf“ der Reihe „So einfach funktioniert Deutschland“ komplett überarbeitet und aktualisiert erscheinen wird, ist auch fein. (Das wäre dann Freugrund Nummer 4)

Foto: Andrea Behnke

Positive Erwähnung

Große Rattenfreude: Mein Bilderbuch „Was ist nur mit Opa los?“ hat die Auszeichnung „Positive Erwähnung“ vom Kimi-Siegel für Vielfalt bekommen. Das freut mich sehr.

Vielfalt in meinen Büchern zu zeigen, ist mir ein wichtiges Anliegen: Da geht es um Flucht, um Alt und Jung, um Mädchen, die ihren eigenen Weg gehen, es geht darum, dass Menschen Sichtweisen ändern …

Und in meinem rattigen Bilderbuch, wundervoll bebildert von Dorothea Kraft und erschienen im Südpol-Verlag geht es um Opa, der denkt, er gehöre nicht mehr dazu, weil er nicht mehr alles mitmachen kann. Doch da hat er nicht mit seiner Familie – und vor allem nicht mit Rattenkind gerechnet.

Hier geht’s zur „Positiven Erwähnung“. Und hier kann man die Bücher mit Kimi-Siegel bewundern.

Konfliktspiele in Portugal

dav

Ein bisschen aufregend war es schon: Denn was fische ich heute aus dem Briefkasten? Zwei Belege des meines Buches „Die 50 besten Spiele zum Umgang mit Konflikten“ auf Portugiesisch, es wurde eine Lizenz an einen portugiesischenVerlag verkauft.

Das Büchlein, erschienen im DonBosco-Verlag, ist einer meiner Long- und Bestseller. Ich kann gar nicht sagen, die wievielte Auflage gerade am Markt ist. Jedenfalls sind sehr viele Bücher verkauft worden. Jetzt können also auch Menschen in Portugal, die einen Beruf mir Kindern haben, mit dem Buch arbeiten und hoffentlich Spaß damit haben.

Foto: Andrea Behnke

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