Mein erster Ohrenbär

Premiere: Ich habe schon viele Geschichten für den Hörfunk geschrieben, zum Beispiel für den Kakadu im Deutschlandfunk oder für den (leider eingestellten) Spielraum im SWR. Doch diese Woche kommt mein erster Ohrenbär. Gestern wurde er schon in voller Länge im RRB Kultur gesendet, und jetzt laufen die Folgen abends im NDR Info. Die fünfteilige Geschichte heißt „Jakob und die Frau im Zelt“. Die Schauspielerin Eva Weißendorn hat sie wunderbar eingelesen.

Als Autorin wird man häufig gefragt, woher man die Ideen für Geschichten hat. Die Idee zu Änne aus dem Zelt, die neben Jakob die Hauptrolle spielt, flog mich vor zwei Jahren im Urlaub an, in Südengland. Auf der Promenade zelteten nämlich häufig obdachlose Menschen. Sie hatten neben den Bänken ihre kleinen Zelte stehen, in denen sie übernachteten. Dieses Bild ließ mich lange nicht los – dann habe ich die Geschichte geschrieben und überlegt, für welches Format sie geeignet sein könnte. Ich habe sie der Ohrenbär-Redaktion angeboten und mich gefreut, dass sie zugesagt hat.

In der Geschichte geht es um Jakob, der an der Ostsee mit seinen Eltern Wohnwagen-Ferien macht. Morgens trainiert er im Ferienzirkus. Auf dem Rückweg, den er schon alleine mit dem Einrad zurücklegen darf, entdeckt er ein kirschrotes Zelt auf der Promenade. Die Frau, die er dort trifft, zieht ihn magisch an. Es ist Änne, die ein Geheimnis hat. Denn sie macht keinen Urlaub, sondern sie wohnt im Zelt. Nach und nach nähern sich die beiden an und Jakob kommt hinter Ännes Geschichte …

Foto: Andrea Behnke

Bochumer Bankgeheimnis

Zu jeder Bank gehört eine Geschichte: In Bochum haben Autorinnen und Autoren Geschichten geschrieben, die man beim Verweilen auf öffentlichen Bänken hören kann.  Geschichten, die zu dem jeweiligen Ort passen. Das ist das Bochumer Bankgeheimnis, ein Projekt des Kemnader Kreises. Meine Geschichte „Blechdose“ ist auch dabei. Sie gehört zur Bank am Springerplatz und wurde professionell vertont. Es geht um einen alten Mann, um einen Jungen, um Fußball … und um ein Taschentuch. Eine Hörprobe gibt es online.

Foto: Andrea Behnke

Hörgeschichte: Barje und der böse Wolf

Im Moment ist die Lage für freie Autorinnen und Autoren nicht besonders gut. So sind auch bei mir viele Lesungen bis zum Sommer abgesagt worden. Was mit meinen Schreibwerkstätten im Sommer wird, wird sich zeigen. Die Verlage sind in Kurzarbeit oder im Homeoffice; wegen geschlossener Buchläden und ausgefallener Buchmessen im Frühling wurden ganze Programme geschoben.

Umso mehr freue ich mich, dass heute meine erste Hörgeschichte im Deutschlandfunk Kultur gesendet wurde: „Barje und der böse Wolf“. Nachdem ich sehr viele Hörgeschichten für den Spielraum des SWR geschrieben habe (die Sendung wurde leider eingestellt), ist dieses meine Premiere für die Kindersendung Kakadu. Ich liebe das Format der Hörgeschichte sehr.
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Sofaritze

Eine Premiere: Gestern lief meine erste Geschichte für die Sendung Matinee des SWR2. Eine Geschichte für Erwachsene mit dem Titel „Sofaritze voll Erinnerungen“. Der gesamte Vormittag lümmelte sich auf diesem gemütlichen Möbelstück – und ich holte ein paar Erlebnisse aus der Ritze.

In der Geschichte geht es um die erwachsene Mariella, die Mariella als Mädchen und ihren Bruder Torsten, Chips und Hans Joachim Kulenkampff. Da ich gefragt wurde, ob das Ganze autobiografisch gefärbt ist: Nein, ich habe gar keine Geschwister – aber die Fernseherinnerungen und dass im Wohnzimmer nicht gegessen wurde, das ist tatsächlich ein Stück erlebte Geschichte.

Das Besondere: Ich habe die Geschichte selbst im Studio eingelesen, zu hören ist also meine Stimme. Wer sich selbst aufs Sofa setzen möchte, kann die Geschichte noch hier nachhören. Viel Spaß dabei!

Foto: Andrea Behnke

Schatzsuche

Im Radio ist Schatzsuchen-Monat! Nachdem die ARD-Radionacht unter diesem Motto stand, laufen in der Sendung Spielraum vom SWR im November etliche Geschichten rund um Schatzsuchen. Und eine ist von mir. Sie heißt: „Der Schatz in der Plastetüte“. Was als eher langweilige Schatzsuche an Malas Geburtstag anfängt, entpuppt sich als Reise in die Vergangenheit, als Reise in die ehemalige DDR. Es ist eine Geschichte, die die Zuhörerinnen und Zuhörer in die deutsche Vergangenheit entführt. Gleichzeitig handelt sie von der Gegenwart handelt und von Dingen, die einem wirklich wichtig sind.
Die Sendung läuft am Samstag, 25. November, um 18.40 Uhr, gelesen von Sandra Gerling. Hier kann man sie online nachhören.

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