
Nächste Woche starten die Talenttage Ruhr – und ich freue mich, dass ich zum 4. Mal mit Lesungen dabei sein kann. In diesem Jahr gibt es eine Besonderheit: Die Talenttage haben einen Schwerpunkt im Bereich Demokratiebildung.
Autorin || Schriftstellerin
Vor Ort

Nächste Woche starten die Talenttage Ruhr – und ich freue mich, dass ich zum 4. Mal mit Lesungen dabei sein kann. In diesem Jahr gibt es eine Besonderheit: Die Talenttage haben einen Schwerpunkt im Bereich Demokratiebildung.

Ich bin noch immer ganz glücklich: Am Donnerstag Abend gab es etwas zu feiern – nämlich die Buchpremirere meiner Neuerscheinung „Bahnhof Nord“. Und zwar genau an dem Ort, an dem die 40 Episoden aus dem Buch spielen: im Gedenkort Nordbahnhof. Welch eine Ehre, an diesem geschichtsträchtigen Ort lesen zu können!

Ende des Jahres ist das Buch „Der Duft von Apfelkuchen“ im Verlag Hentrich & Hentrich erschienen (illustriert von Andrea Hold-Ferneck), das ich im Auftrag der Begegnungsstätte „Alte Synagoge Wuppertal“ geschrieben habe. In dem Buch erzähle ich die wahre Geschichte von Renate Inow, einem jüdischen Mädchen, das 1939 aus Deutschland mit einem Kindertransport geflohen ist. Gedacht ist das Buch für Kinder ab der 4. Klasse.

Buchpremiere – und zwar eine mit Gänsehaut. Im Dezember wurde in der Begegnungsstätte „Alte Synagoge“ in Wuppertal das offizielle Erscheinen von „Der Duft von Apfelkuchen“ gefeiert.
Und Renie Inow, über deren Kindheits-, Familien- und Fluchtgeschichte ich in dem Buch geschrieben habe, wurde per Zoom aus London zugeschaltet. So konnte die inzwischen 95-Jährige Zeitzeugin bei der Lesung. Das hat sie und mich sehr glücklich gemacht. Überhaupt war es sehr feierlich: mit wundervollem Cellospiel von Magdalena Wulf und vielen Gästen …
Gerne mache ich auch an anderen Orten Lesungen – gerne in Verbindung mit Schreibwerkstätten. Das Buch richtet sich vor allem an Kinder ab Ende der 3. Klasse bis zur 5. Klasse. Erschienen ist es im Verlag Hentrich & Hentrich, herausgegeben von Ulrike Schrader für den Trägerverein der „Alten Synagoge“ Wuppertal.
Foto: Andrea Behnke

Heimspiel – so heißt ein neues Kinder- und Jugendbuchfestival im Ruhrgebiet. Organisiert wird es vom Literaturbüro Ruhr, unterstützt von vielen Förderern und Sponsoren. So konnten im November 30 Autorinnen und Autoren „von hier“ in Schulen in Bochum, Dortmund und Essen lesen. 60 Lesungen waren es insgesamt! Auch ich war mit drei Lesungen dabei: an einer Grundschule in Bochum, einer Gesamtschule in Dortmund und einer Förderschule in Essen.