Kulturstrolche in Wattenscheid

Kurz vor den Osterferien war ich in einer zweiten Klasse der Gertrudis-Grundschule in Wattenscheid – über das Programm Kulturstrolche in Bochum. Das Projekt „Kulturstrolche“ wird von dem Kultursekretariat NRW Gütersloh und dem NRW KULTURsekretariats getragen und wird durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert.

Mein Angebot im Rahmen dieses Projektes: eine Lesung plus ein Schnupper-Schreibworkshop im Anschluss. Dieses Mal hatte ich mein Bilderbuch „Was ist nur mit Opa los?“ (Südpol Verlag) dabei. Das ist ein optimales Buch für Lesungen in der 1. und 2. Klasse: Ich kann viele Bilder zeigen, aber es gibt mehr Text als bei anderen Bilderbüchern – und auch der Inhalt ist prima für dieses Alter. Diese Lesung ist mit vielen Tönen und Klängen und Stimmen … und es gibt immer tolle Gespräche mit den Kindern über die Rattenfamilie und ihre Sorgen.

Nach einer kleinen Pause konnten dann die Kinder selbst fabulieren. Sie erfanden eigene Charaktere, erfanden Geschichten von alten Turnschuhen und magischen Ketten, erzählten von ihrer Familie oder dichteten das Leben von Batman und anderen bekannten Figuren weiter, sie schrieben Lyrik, erstellten Collagen mit Bildern und Worten … Ja, auch Zweitklässler/innen können Geschichten und Gedichte schreiben. Die zwei Schulstunden haben vielen gar nicht ausgereicht, sie wollten weitermachen: zu Hause und am kommenden Tag in der Schule.

Fotos: Andrea Behnke

Lesungen gehen wieder los

Nachdem mir im Februar alle Lesungen „vor die Füße“ gefallen sind – wegen positiver PCR-Pool-Tests in den Klassen, in denen ich lesen sollte -, ging es kurz vor den Osterferien endlich wieder los. Den Auftakt machte eine Lesung samt Workshop für die Kulturstrolche Bochum (darüber berichte ich noch gesondert).

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Exkursionen – ein Buch

Im August habe ich auf dem Festival „Musik & Kultur in westfälischen Landsynagogen“ gelesen, das von der Evangelischen Stadtakademie Bochum organisiert und von der LWL Kulturstiftung finanziert wurde. In acht Veranstaltungen wurde an die vergessenen Orte jüdischer Geschichte erinnert.

Ich war in Gronau-Epe zu Gast, dem Geburtsort von Erich Mendel, der auch in meinem Roman „Die Verknöpften“ eine Rolle spielt. Er war in den 30er Jahren der Kantor der Jüdischen Gemeinde in Bochum und der Rektor der Jüdischen Schule, um die es in meinem Buch geht. Es war ein wunderbarer Tag in Epe: Neben meiner Lesung gab es ein Konzert sowie eine Stadtführung, auf den Spuren des einstigen jüdischen Lebens in dem Ort. Das alte Synagogengebäude in Epe, das in der Pogromnacht zerstört wurde, soll zu einem Ort der Erinnerung, Begegnung und Bildung werden.

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Drei auf einen Streich

… oder auf einem Foto: Hier sind meine drei Neuerscheinungen aus dem letzten Jahr: der Roman „Die Verknöpften“, die Schullektüre „Wer ist eigentlich Angela Merkel?“ (für Deutschlernende) und das Kinderfachbuch / Bilderbuch „Fell liebt Federn“. Erschienen ist noch mehr von mir: zum Beispiel zwei Ohrenbären, sechs Porträts über bedeutende Frauen aus Bochum, Unterrichtsmaterialien für Politik …

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Lesungen für Erwachsene

Lesungen aus „Die Verknöpften“ für Erwachsene? Nachdem ich schon auf dem „Festival der Landsynagogen“ und bei der Ausstellungseröffnung des Fanprojekts Bochum vor Erwachsenen (und wenigen Jugendlichen) gelesen habe, trudelten jetzt noch einmal Anfragen ein – unter anderem für „Lesungen für Groß und Klein“. Doch gekommen waren fast ausschließlich Erwachsene.

Einmal habe ich für die Integrationsagentur ZIVA bei den Aktionswochen Antisemitismus an der Ruhr-Uni gelesen, und einmal im Rahmen „700 Jahre Bochum – 700 Frauen“, als Kooperationsveranstaltung der Volkshochschule und des Referats für Gleichstellung der Stadt Bochum. Zu guter Letzt war ich noch auf der Demokratiekonferenz Bochum, wo ich vor Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Kinder- und Jugendarbeit in Bochum gelesen habe (danke, Kinder- und Jugendring Bochum, für die Einladung).

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