Blütenschwestern: Lesung und Workshop

Sommer im Winter: Gestern war ich mit meinem neuen Kinderroman „Blütenschwestern“ (erschienen in der Edition Pastorplatz, illustriert von Mele Brink) in der Natorpschule Bochum. In der ersten Doppelstunde gab es eine Lesung mit Musik, mit vielen Fragen und viel Reden. Auch übers Büchermachen haben wir gesprochen. Ich habe noch mal gemerkt: Lesungen aus den „Blütenschwestern“ machen Freude, das Spiel mit den Gefühlen macht mir großen Spaß.

In der zweiten Doppelstunde haben die Zweitklässlerinen und -klässler selbst Geschichten erfunden und sie zum Teil auch bebildert. So weiß ich jetzt auch, was ein Mauldy ist: Das ist nämlich ein Maulwurf-Handy! Und ich habe gelernt, dass Igel Discokugel-Experten sind. Die Kinder waren so vertieft ins Fabulieren, dass die Zeit wie im Flug verging. Wenn Kinder über ihre Geschichte „Kapitel 1“ schreiben, schlägt mein Autorinnenherz höher,  denn das zeigt: Es wird noch weitere Kapitel geben. Viele Kinder wollten später noch weiterschreiben.

Schön war’s, vielen Dank an die Klasse und die Lehrerin für die tolle Organisation – und an das Programm „Kulturstrolche“. Die „Kulturstrolche“ werden vom Kultursekretariat NRW Gütersloh und vom NRW KULTURsekretariat getragen und durch das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW gefördert.

Foto: Andrea Behnke

Premierenlesung Blütenschwestern

Die erste Lesung aus einem neuen Buch ist immer besonders. Es ist irgendwie so, als ob man dem Buch ein zweites Mal Leben einhaucht, als ob man es zum zweiten Mal in die Freiheit entlässt. Ich bin bei Premierenlesung immer sehr, sehr gespannt. Und auch ein kleines bisschen aufgeregt.

Am Montag durfte ich das erste Mal aus meinem neuen Kinderroman „Blütenschwestern“ lesen, der im September erschienen ist. Es nicht wirklich ein Winterbuch – umso mehr habe ich mich gefreut, dass die Bibliothek Witten eine Lesung mit diesem Buch geplant und zwei zweite Klassen eingeladen hat. Eine szenische Lesung mit viel Interaktion und Klängen.

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Erstverkaufstag Blütenschwestern

Ab heute sind die „Blütenschwestern“ (Editon Pastorplatz) im Buchhandel erhältlich. Ich freue mich auf viele Leserinnen und Leser.

Die Entstehungsgeschichte dieses Kinderromans ist witzig. Denn sie begann auf Facebook. Ich habe Ende nämlich Ende 2019 nach einer Schreibwerkstatt eine Amaryllis geschenkt bekommen – die habe ich in jedem Stadium fotografiert und die Bilder bei Instagram und Facebook eingestellt. Einige der Fotos von damals sieht man auf dem Bild hier.

Zu einem Foto schrieb ich: „In meinem nächsten Leben werde ich Amaryllis-Fotografin.“ Daraufhin antwortete eine Kollegin, das sei ein toller Satz, wie der erste Satz in einem Roman („Meine Mutter war Amaryllis-Fotografin.“). Daraus geworden ist: „Meine Mutter ist Blumen-Fotografin“ – und die Geschichte nahm tatsächlich ihren Lauf.

In Lesungen kommt oft die Frage, wie die Ideen für meine Bücher entstehen. Manchmal so! Durch einen ersten Satz. Blumen spielen in dem Buch eine große Rolle – in Szene gesetzt hat sie Mele Brink.

Foto: Andrea Behnke

Blütenschwestern: Belegtag

Es ist schon ein paar Tage her, dass der Paketbote anschellte und mir ein Paket von der Edition Pastorplatz brachte: Belege meines neuen Kinderromans „Blütenschwestern“!

Belegtage sind immer besondere Tage. Es ist immer wieder aufregend, ein Buch das erste Mal in der Hand zu halten. Und dieses hier hat ein wunderschönes Cover, wie ich finde: bunt und poetisch zugleich, gezeichnet – ebenso wie die feinen Innen-Illus – von Mele Brink, die auch schon „Herr Bort, der Katzenschreck“ und „Den Bauch voller Töne“ bebildert hat.

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