„Die Verknöpften“ bei der Landeszentrale

Menschen aus NRW aufgepasst: Ich freue mich sehr, dass man meinen Kinderroman „Die Verknöpften“ auch bei der Landeszentrale für politische Bildung NRW bestellen kann. Das Buch ist im Publikationsverzeichnis gelistet – es gibt einen Druck des Romans mit dem Logo der Landeszentrale. Da es nicht oft Kinderromane im Fundus der Landeszentrale gibt, ehrt mich das sehr.

Ein Blick auf die Publikationen der Landeszentrale lohnt sich immer, denn dort gibt es viele interessante Bücher, die man gegen einen Pauschalpreis bestellen kann.

Hier gibt es ein Themenspecial zu „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ – auch da ist mein Buch gelistet.

Foto: Andrea Behnke

Elf Klassenlesungen

Endlich war es soweit: Die Corona-Lage erlaubt es wieder, vor Schulklassen zu lesen. Da mein Kinderroman „Die Verknöpften“ mitten in der Pandemie erschienen ist, waren es die ersten Lesungen vor Klassen, die ich Ende August / Anfang September hatte. Gleich elf Lesungen konnte ich vor Kindern der 6. Klasse eines Gymnasiums und einer Gesamtschule in der Stadtbücherei Bochum / Zweigstelle Langendreer halten .

Es waren wunderbare sechs Tage, die ich in der Bücherei verbracht habe – meistens mit zwei Lesungen hintereinander. Im Vordergrund stand neben meinem Buch die wahre Geschichte rund um Else Hirsch, die Lehrerin der Jüdischen Schule Bochum. Und die Frage: Was hat das Ganze mit uns zu tun? Warum ist es wichtig, sich an etwas zu erinnern, das 80 Jahre her ist?
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Von der Idee zum Roman

Viele fragen, wie ich auf die Idee gekommen bin, zu der Geschichte rund um die Jüdische Schule und die Lehrerin Else Hirsch einen Kinderroman zu schreiben.

Die Idee hatte ich schon vor wirklich sehr langer Zeit: Damals hatte ich den Auftrag für die Stadt Bochum, Porträts über bedeutende historische Frauen zu schreiben. Darunter war Else Hirsch, die mich sofort berührt und bewegt hat. Ich habe ihren Mut bewundert. Nachdem das Porträt auf der Webseite der Stadt erschienen war, nistete sich die Idee in meinem Kopf ein: „Du musst unbedingt mehr über diese beeindruckende Frau machen.“

Dass es für Kinder sein sollte, war mir sofort klar – zum einen, weil ich gerne und viel für Kinder schreibe, zum anderen weil ich es wichtig finde, dass Kinder die Geschichte unseres Landes, auch und gerade die schlimmen Kapitel, kennenlernen und daraus lernen. Weiterlesen >>>

Vorschau

Jetzt darf ich euch meinen neuen Kinderroman „Die Verknöpften“ zeigen, der Mitte Februar im Ariella-Verlag, dem jüdischen Kinderbuchverlag, erscheint. Das schöne Cover und die tollen Innen-Illus hat Inbal Leitner gezeichnet. Der Roman ist für Kinder ab 10 Jahren und für Familien und ist 160 Seiten dick.

Das Buch spielt von 1938 bis Anfang 1939 in Bochum und basiert auf der wahren Geschichte um die frühere jüdische Schule und auf dem Wirken der Lehrerin Else Hirsch, die bis zuletzt für ihre Schülerinnen und Schüler gekämpft hat.
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Blick nach vorne

Ein kleiner Ausblick mit Freufaktor: Gerade ist ein Kinderroman in den Druck gegangen – ein Herzensbuch, auf das ich mich sehr freue. Das Foto mit den Knöpfen gehört zu dem Buch – es ist eine Geschichte, die in der Zeit des Nationalsozialismus‘ spielt. Mehr kann ich erst Anfang des Jahres verraten.

Dann schreibe ich an einem Buch für Jugendliche, zu einem politischen Thema. Auch das Buch wird 2021 erscheinen, als Teil einer neuen Reihe. Zu guter Letzt habe ich vor ein paar Wochen die Zusage für ein weiteres Kinderbuch bekommen. Da muss ich mich jedoch bis 2022 gedulden. In der Buchbranche plant man immer langfristig. Dass mein Band „Ausbildung und Beruf“ der Reihe „So einfach funktioniert Deutschland“ komplett überarbeitet und aktualisiert erscheinen wird, ist auch fein. (Das wäre dann Freugrund Nummer 4)

Foto: Andrea Behnke

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