Schreibland-Schreibwerkstatt

Gestern ist meine Schreibwoche mit Kindern zwischen 10 und 12 Jahren zu Ende gegangen. Es waren acht Mädchen, die mit mir in der Stadtbücherei Bochum-Querenburg in „Fremde Welten“ eingetaucht sind. Da gab es eine Bandengeschichte mit Krimiflair, magische Schulen und weiße Räume, Forscherinnen, wachsende Zwerge und viele Roboter.

Die Schreibwerkstatt wurde ermöglicht durch das Programm „Schreibland NRW“. Dass die Woche wirklich vor Ort stattfinden konnte, war keine Selbstverständlichkeit: Corona macht derzeit vielen Präsenzveranstaltungen einen Strich durch die Rechnung. Diese Werkstatt konnte dank eines Hygienekonzepts durchgeführt werden – und die Mädchen haben sich an alle Auflagen ganz toll gehalten. Etliche Sachen, die ich sonst in Schreibwerkstätten mache, waren zwar nicht möglich. Aber die Kinder und auch ich haben es sehr genossen, „in echt“ zusammen schreiben zu können.

Es waren viele sehr schreibbegeisterte Kinder dabei, die Seite um Seite füllten und an langen Projekten arbeiteten. Das ist wunderbar! Noch mehr freut es mich immer, wenn Kinder, die daheim noch nie geschrieben haben, plötzlich ganz fantasievolle Geschichten zu Papier bringen. Auch das gab es in dieser letzten Ferienwoche.

Foto: Andrea Behnke

Schreibwerkstatt in der Bücherei

Nach den Sommerferien ging es los: Seitdem leite eine Schreibwerkstatt in der Stadtteilbücherei in Bochum-Langendreer. Neun 10- bis 14-Jährige sind gekommen, um jeden Dienstag mit mir zu schreiben.

Inzwischen sind sechs Termine vergangen und die Geschichten werden länger und länger. Es sind sehr schreibbegeisterte Kinder und Jugendliche, einige haben Ideen für Projekte mitgebracht, andere lassen sich durch Schreibimpulse inspirieren.
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