Fell liebt Federn

Gerade kam ich von einer Lesereise zurück – und da wartete schon ein Paket auf mich: ein Paket mit Belegexemplaren. Das sind die schönsten Pakete! Meine Neuerscheinung heißt „Fell liebt Federn“ und ist wunderschön illustriert von Judith Loske.

Es ist ein Bilderbuch mit einem Fachteil, das in der Reihe „Kinderfachbücher“ des Mabuse-Verlags erschienen ist.

Besonders geeignet sind diese Bücher, die soziale, psychologische und medizinische Themen behandeln, für den Einsatz in Gruppen, zum Beispiel in der Kita, in der Schule oder in der OGS. Aber natürlich kann man das Buch auch daheim anschauen und lesen.

Wie der Untertitel „Ein Kinderfachbuch über die Vielfalt in der Liebe“ schon sagt, geht es in dem Buch um allerlei Liebe und Freundschaft und um Zivilcourage.

Oura ist eine Eichhörnchenfrau, die ziemlich verliebt ist: in Paro, den Meisenmann. Was die anderen Tiere nicht verstehen können. Kann das gut gehen? Fell und Federn, Klettern und Fliegen, einfarbig und bunt – die Tiere schauen nur auf die Unterschiede. Bis das kleinste aller Tiere seine Stimme erhebt …

Andrea Behnke / Judith Loske
Fell liebt Federn
Mabuse 2021

Foto: Andrea Behnke

Lesungen – endlich wieder

Corona … ihr wisst schon … Lange waren Lesungen nur online möglich.So hatte ich zum Beispiel eine sehr schöne Premierenlesung aus meinem neuen Kinderroman „Die Verknöpften“. Organisiert hatte die Veranstaltung die Integrationsagentur ZIVA der Jüdischen Gemeinde Bochum – Herne- Hattingen.

Letzte Woche Donnerstag konnte ich endlich wieder vor Live-Publikum lesen – das erste Mal seit Ende November. Ich war in Essen in der Kita Barchemhöhe und hatte zwei Lesungen vor Vorschulkindern aus „Herr Bort, der Katzenschreck“. Draußen – im Rahmen des eigentlich abgesagten Festivals „Borbecker Buch- und Kulturtage“. Sogar Flöte konnte ich spielen, da der Abstand zu den Kinder groß genug war. Die Lesungen taten mir wirklich gut.

Übermorgen geht es dann mit „Den Bauch voller Töne“ an die Don-Bosco-Grundschule in Bochum. Diese Lesung wird netterweise von der Büchermesse „Buch Berlin Kids“ über das Programm „Neustart Kultur“ des Bundes finanziert. Und im August geht es dann weiter, u.a. mit Lesungen aus „Die Verknöpften“. Doch dazu dann später mehr!

Foto: Andrea Behnke

Positive Erwähnung

Große Rattenfreude: Mein Bilderbuch „Was ist nur mit Opa los?“ hat die Auszeichnung „Positive Erwähnung“ vom Kimi-Siegel für Vielfalt bekommen. Das freut mich sehr.

Vielfalt in meinen Büchern zu zeigen, ist mir ein wichtiges Anliegen: Da geht es um Flucht, um Alt und Jung, um Mädchen, die ihren eigenen Weg gehen, es geht darum, dass Menschen Sichtweisen ändern …

Und in meinem rattigen Bilderbuch, wundervoll bebildert von Dorothea Kraft und erschienen im Südpol-Verlag geht es um Opa, der denkt, er gehöre nicht mehr dazu, weil er nicht mehr alles mitmachen kann. Doch da hat er nicht mit seiner Familie – und vor allem nicht mit Rattenkind gerechnet.

Hier geht’s zur „Positiven Erwähnung“. Und hier kann man die Bücher mit Kimi-Siegel bewundern.

#behindeverybook

Heute ist der UNESCO-Welttag des Buches. In diesem Jahr ist er etwas anders als in den Vorjahren: Wegen des Corona-Virus‘ dürfen derzeit keine Veranstaltungen stattfinden, und die Buchläden haben auch erst seit dieser Woche wieder geöffnet. Eigentlich hätte ich in dieser Woche sechs Lesungen gehabt: aus „Frieda und das Glück der kleinen Dinge“, „Herr Bort, der Katzenschreck“ und „Was ist nur mit Opa los?“ – in Grundschulen, in einer Bücherei und auf einem Lesefest. All das ist jetzt nicht möglich.

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