Buchmesse 18

Die Buchmesse fing für mich in diesem Jahr satte zwei Stunden später an als geplant: Die Bahn musste kurz hinter Köln wieder umkehren und dann rechtrheinisch Richtung Frankfurt zockeln.

Das Gute daran: Die Aussicht auf den Rhein samt Bergen war wunderbar. Und dank Facebook kam heraus, dass auch noch zwei Kollegen und eine Kollegin, die ich bisher nur online kannte, in dem Zug saßen. So nutzten wir die Zeit für ein kleines Autorentreffen „an Bord“. Das war immerhin nett.

Im Mittelpunkt der Messe standen dann drei Verlagsgespräche. Dabei ist mir aufgefallen, dass ich im nächsten Jahr tatsächlich im Frühling, im Sommer und im Herbst eine Neuerscheinung habe. Lustigerweise spielen in allen drei Büchern Tiere eine Rolle – in ganz unterschiedlicher Art und Weise.

Ansonsten habe ich die verbleibende Zeit für ein Netzwerktreffen und einen Kolleginnen-Freundinnen-Kaffee genutzt. Das ist immer schön auf Messen, dass man Menschen sieht, die weiter weg wohnen.

Getummelt habe ich mich in diesem Jahr nur in der Kinderbuchhalle, die einige Lücken aufwies. Es haben ein paar Verlage entschieden, nicht zu kommen bzw. haben ihre Teilnahme wieder abgesagt. Leider kam ich nicht mehr in die Halle der Indiebuchverlage. Dort bin ich immer so gerne, dort „riecht“ es noch so richtig nach Buch, irgendwie.

Fotos: Andrea Behnke

Medien und AfD

Schon seit geraumer Zeit frage ich mich: Wie sollten Medien mit der AfD umgehen? Vorab: Eine Antwort habe ich nicht. Doch ich habe ein paar Gedanken dazu.

AugeIch bin der Meinung, dass man die AfD nicht totschweigen kann und darf. Davon würde sie nicht verschwinden. Doch wie viel Plattform sollte man ihr geben? Da sind die einen, die meinen: Die AfD entlarvt sich bei jedem TV-Auftritt selbst, in jedem Interview, das irgendwo gedruckt wird, zeigt sie ihr wahres Gesicht. Das mag sein. Doch gilt das wahrscheinlich nur für jenes Publikum oder jene Leserschaft, die die AfD sowieso nicht wählen würde. Diese Menschen tauschen sich dann via Social Media aus und empören sich. Doch verlässt man dann seine eigene Filterblase und gibt einfach mal den Hashtag einer Sendung mit AfD-Beteiligung ein, trifft man ebenso auf jene, die applaudieren. Weiterlesen >>>

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