Festival „Wagnis“

Ich habe mich gefreut, dass ich mit meinem Buch „Die Verknöpften“ eine Einladung nach Berlin hatte: Ich durfte bei den Autorenwochen „Wagnis – Kopfsprung in neue Geschichten“ lesen. Eingeladen hatte das Theater Morgenstern, ein wunderbares Theater in Berlin-Friedenau. Das Konzept, das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters für die Autorenbegegnungen entwickelt haben, ist toll: Denn es können sich Gruppen für die Lesungen bewerben (aus Schule oder Kita, je nach Buch) – und dann gibt es eine theaterpädagogische Einführung rund um das Buchthema. So kommen die Kinder und Jugendlichen sehr gut vorbereitet in die Lesungen.

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Exkursionen – ein Buch

Im August habe ich auf dem Festival „Musik & Kultur in westfälischen Landsynagogen“ gelesen, das von der Evangelischen Stadtakademie Bochum organisiert und von der LWL Kulturstiftung finanziert wurde. In acht Veranstaltungen wurde an die vergessenen Orte jüdischer Geschichte erinnert.

Ich war in Gronau-Epe zu Gast, dem Geburtsort von Erich Mendel, der auch in meinem Roman „Die Verknöpften“ eine Rolle spielt. Er war in den 30er Jahren der Kantor der Jüdischen Gemeinde in Bochum und der Rektor der Jüdischen Schule, um die es in meinem Buch geht. Es war ein wunderbarer Tag in Epe: Neben meiner Lesung gab es ein Konzert sowie eine Stadtführung, auf den Spuren des einstigen jüdischen Lebens in dem Ort. Das alte Synagogengebäude in Epe, das in der Pogromnacht zerstört wurde, soll zu einem Ort der Erinnerung, Begegnung und Bildung werden.

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Internationaler Holocaust-Gedenktag

Die Bochumer Männer, Frauen und Kinder sind schon am 24. Januar von Bochum nach Dortmund verschleppt worden, bevor es dann unter unmenschlichen Bedingungen auf den Transport nach Lettland ging. Nach qualvollen Monaten mit Zwangsarbeit und Hunger wurden viele in einem Wald nahe Riga erschossen – andere wurden in weitere Konzentrationslager gebracht, wo sie ermordet wurden.

Von diesen 85 Bochumerinnen und Bochumern, die im Januar nach Riga deportiert wurden, haben nur 13 überlebt.

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Buchtrailer

Ich freue mich: Im Sommer ist nämlich mein Kinderroman „Die Verknöpften“ ausgewählt worden für ein Projekt des Friedrich-Bödecker-Kreises im Land Berlin, gefördert durch den Deutschen Literaturfonds im Rahmen von Neustart Kultur.

Unter dem Titel „Wahr – wirklich – echt – Lesen und Schreiben in Echtzeit – Hybride Formate zur Literaturvermittlung“ wurden Teams aus jeweils einer Autorin, einem Autor und einer Künstlerin, einem Künstler gebildet, die gemeinsam kreativ werden sollten.

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„Die Verknöpften“ bei der Landeszentrale

Menschen aus NRW aufgepasst: Ich freue mich sehr, dass man meinen Kinderroman „Die Verknöpften“ auch bei der Landeszentrale für politische Bildung NRW bestellen kann. Das Buch ist im Publikationsverzeichnis gelistet – es gibt einen Druck des Romans mit dem Logo der Landeszentrale. Da es nicht oft Kinderromane im Fundus der Landeszentrale gibt, ehrt mich das sehr.

Ein Blick auf die Publikationen der Landeszentrale lohnt sich immer, denn dort gibt es viele interessante Bücher, die man gegen einen Pauschalpreis bestellen kann.

Hier gibt es ein Themenspecial zu „1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ – auch da ist mein Buch gelistet.

Foto: Andrea Behnke