Buchmesse 2017

Dass ich in der Nacht vor meiner Fahrt zur Buchmesse vom Meer geträumt habe, ist wahrscheinlich mehrfach zu deuten: Vielleicht stand der Traum für die Flut an Büchern, die man in Frankfurt sieht. Oder für die Sehnsucht nach Ruhe nach einem rummeligen Messetag. Wer weiß.

In diesem Jahr meinte es die Deutsche Bahn gut mit mir: Ich kam ohne Verspätung an und hatte somit tatsächlich, wie geplant, einen ganzen Tag vor mir. Den habe ich gut gefüllt: mit schönen Terminen bei Verlagen und mit Kolleginnen-Treffen Schön war, dass ich auch in den Gängen immer mal bekannte Gesichter sah und kurze Pläuschchen hielt, oft auch mit Menschen, die ich bisher nur online kannte (hier zahlt sich ein „authentisches Foto“ tatsächlich aus). Diese Begegnungen mit „Buchmenschen“ machen für mich die Messe aus. Weiterlesen >>>

Buchmesse 2016

Oktober ist Buchmessen-Zeit. Ich mag die Frankfurter Buchmesse, sie ist seit Jahren ein Pflichttermin in meinem Kalender. Gestern war ich dort und habe Lektorinnen und Redakteurinnen und Kollegen und Kolleginnen getroffen. Das war wieder einmal sehr schön.

buechermasseNatürlich bin ich auch ein wenig durch die Hallen geschlendert, um zu gucken, wohin die Branche sich entwickelt. Gerne tummele ich mich immer in der Halle mit den Kinder- und Jugendbüchern, in der mit den Bildungsverlagen und in der Literatur-Halle, in der auch viele unabhängige Verlage ausstellen.

Die Kinderbuch-Halle habe ich in diesem Jahr unsortiert empfunden. Auch waren nicht alle Kinderbuchverlage in der Kinderbuchhalle, weil manche größeren Verlage sich entschieden haben, den Verlag an nur einer Stelle zu präsentieren – mit dem gesamten Programm. So hatte ich das Gefühl, dass die Fläche der Kinder- und Jugendbücher dieses Mal kleiner war. Worüber ich mich freue, ist, dass auch kleine Verlage einen Stand haben – und dass es in der heutigen Zeit überhaupt noch Buchbegeisterte gibt, die einen neuen Verlag gründen. Weiterlesen >>>

Didacta-Schwerpunkt: Menschen auf der Flucht

Didacta-Zeit: Die Bildungsmesse ist in diesem Jahr in Köln, ich war am Dienstag dort. Einer der Schwerpunkte: Integration von Menschen, die aus anderen Ländern zu uns gekommen sind.

So-funktioniert-DeutschlandAn fast jedem Schulbuchstand gab es neue Materialien zu Deutsch als Fremdsprache. Mal waren es neue Lehrwerke, mal Arbeitshefte, mal Apps zum Vokabellernen.

In der frühkindlichen Bildung sah man einen Trend hin zu Bildkarten in der Sprachförderung. Weniger Text – mehr Fotos oder Zeichnungen.

Diese Materialien kämen nicht nur Kindern zugute, deren Muttersprache nicht Deutsch ist, sondern auch den deutschen Kindern, sagte mir eine Lektorin. Weiterlesen >>>

Heute bei Texterella

Susanne von Texterella ist die Gründerin des tollen Netzwerks Texttreff. Auf ihrem Blog läuft schon lange eine Interviewserie mit spannenden Frauen. Als sie mich kürzlich fragte: „Andrea, bist du eigentlich schon 40?“, habe ich einmal kurz gelacht wegen der Schmeichelei – und ahnte schon, worauf sie hinauswollte. Sie wollte mich für die „Frauen über 40“-Reihe gewinnen.

Foto: Andrea Behnke
Foto: Andrea Behnke

Meine erste Reaktion: Gerne – aber mit Mode habe ich nicht so viel am Hut. Sie sagte: „Das sagen die meisten, die ich interviewt habe.“ Also habe ich mich auf ihre Fragen eingelassen und einen ganzen Abend in alten Fotokisten gekramt, um ihr Bilder zu schicken. Dabei ist mein bisheriges Leben noch mal an mir vorbeigeflitzt. Und ich habe gemerkt, dass ich mich natürlich verändert habe, aber dass ich mir auf der anderen Seite auch treu geblieben bin. Weiterlesen >>>

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