HeimatAnsichten-Lesung

Gestern war es so weit: Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer meiner Schreibwerkstatt im Rahmen des Projektes „HeimatAnsichten“ lasen ihre Texte. Das Seniorenbüro Nord war gut besucht, manche Besucherinnen und Besucher mussten noch im Flur stehen, um zu lauschen.

Das Besondere an dieser Schreibwerkstatt: Geschrieben haben Senioren und Kinder der Else-Hirsch-Förderschule. Bei der Abschlussveranstaltung präsentierten sie ihre Collagen und ihre Texte. Da ging es um Lieblingsorte, Lieblingsmenschen, um Gefühle und Erinnerungen. Um eine Weihnachtsbäckerei, um eine Bramme, um ein Café in Ingolstadt, um einen Marktplatz, wir wurden nach Neuseeland und nach Holland entführt.

Die Schreibwerkstatt war eingebettet in ein großes Projekt zur Frage „Was ist Heimat?“ Es gab eine Fotoausstellung und Erzählspaziergänge. Klar wurde: Heimat ist nicht nur ein Ort, Heimat ist viel mehr. Vor allem hat Heimat  nichts mit dem zu tun, was irgendwelche Rechtspopulisten verbreiten. Daher stellte Martina Houben vom Seniorenbüro in ihrer Eröffnungsrede auch die Frage: „Was können wir tun, damit Menschen, die zu uns kommen, hier eine Heimat finden?“

Die Schreibwerkstatt wurde finanziert durch den „Heimatscheck“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes NRW

Fotos: Andrea Behnke

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