Silvester 2019

In diesem Jahr habe ich den Rückblick lange vor mir hergeschoben: Es gab bessere Jahre – und das meine ich nicht beruflich. Denn beruflich hat sich viel Schönes getan.

Daher habe ich dieses Kirmes-Bild mit Bedacht gewählt: um auf die bunten Momente zurückzublicken!

Neuerscheinungen

2019 wollte ich mich noch mehr auf meine Kinderbücher und Geschichtenaufträge konzentrieren. Das ist mir  gelungen: Es sind drei ganz unterschiedliche Bilderbücher erschienen, die ich alle sehr mag (in der Reihenfolge der Erscheinungstermine: „Ein Hase will zum Zirkus“, „Herr Bort, der Katzenschreck“ und „Was ist nur mit Opa los?“). Zudem wurde mein zweiter Kinderroman veröffentlicht: „Flaschenpost in Sütterlin“, womit ich mir bewiesen habe: Ich kann wirklich auch lange Bücher schreiben. Dann kam noch ein Puzzlebuch, das ich selbst noch nicht gesehen habe; die Belege sind noch auf dem Weg.

Werkstätten und Lesungen

Zudem habe ich in diesem Jahr wieder richtig begonnen, Schreibwerkstätten zu halten. Das lag ein wenig brach in den letzten Jahren, früher habe ich viel unterrichtet und aus dem Grund auch das Zusatzstudium zur Schreibberaterin an der PH Freiburg absolviert. Diese Arbeit hat mir gefehlt: Ich mag die Arbeit mit Kindern sehr, gerade auch die inklusive Arbeit. Außerdem gab es mein erstes intergeneratives Schreibprojekt mit Senioren und Kindern, ebenfalls eine wunderbare Erfahrung.

Netzwerk

Zu guter Letzt hat mich ein „berufliches Ehrenamt“ mit Beschlag belegt: Ich bin seit geraumer Zeit im Bundeskongress Kinderbuch aktiv und war in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem großen Bundestreffen auf der Buchmesse in Frankfurt. Denn ich habe Anfang des Jahres ein Netzwerk von Kinder- und Jugendbuchautorinnen und -autoren im Ruhrgebiet aufgebaut. Das war doch recht viel Arbeit, aber: Es hat sich gelohnt! Alle zwei Monate treffen wir uns nun, ich habe viele tolle Kolleg/innen kennengelernt – erste gemeinsame Aktivitäten sind schon in der Planung.

Mit meinen laufenden Aufträgen – u.a. für Schulbuchverlage – war es ein volles Jahr. Eins mit schönen Begegnungen. Danke dafür!

Foto: Andrea Behnke

Das Jahr 2018

Da segelt es dahin, das Jahr 2018 – und nimmt viele schöne Erlebnisse, ein paar schlechte Erfahrungen, Freude und Ärger, Erleichterung, Abschiede und Neuanfänge mit. Beruflich war es viel und anstrengend, mehr als einmal merkte ich, dass ich mehr auf mich achten muss. Manches lief schief, vieles war schön. Es war das erste Jahr meiner 19-jährigen Selbstständigkeit, in dem ich weit mehr literarisch als „sachtextlich“ gearbeitet habe. Eine Entwicklung, die mir gefällt.
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