3 Glücksmomente

Es gibt Menschen, die sehen alles positiv. In allem Blöden entdecken sie das Tolle, denken, dass alles für etwas gut ist. Sie regen sich nie auf, um ihre Nerven zu schonen. Wer mich kennt, weiß: So bin ich nicht. Manchmal leider – und manchmal zum Glück. Denn ich finde es durchaus gesund, sich auch zu ärgern oder wütend zu sein.

Aber manchmal verliert man über all den Unmut den Blick für die schönen Momente. Für jene Kleinigkeiten, die das Leben lebenswert machen. Gerade derzeit, wo ich mich  sorge, wohin es mit unserem Land, mit der Demokratie, mit der Vielfalt geht. Weiterlesen >>>

Nur-Gefühl

Im Moment habe ich das Nur-Gefühl. Das verfolgt mich schon das gesamte Jahr. Gepaart mit einem „Sieh’s doch positiv“. Manchmal schäme ich mich, wenn sich das Nur-Gefühl nicht sofort einstellen will. Und dann finde ich es durchaus o.k., dass es so ist.

UnwetterAktuelles Beispiel: das Unwetter in Bochum. Der Sturm hat Dachziegel auf mein Auto regnen lassen. Ich habe mir das Auto (gebraucht) erst vor einem halben Jahr gekauft. (Nebenbei: Ich kaufe mir nur höchst selten ein Auto). Habe länger gesucht, um eines in einem Preis-Leistung-Verhältnis zu finden, das mir passt. Und jetzt das. Natürlich ist es nur ein Auto. Alle, die mir das sagen, haben völlig recht. Bei einem solchen Sturm passieren weitaus furchtbarere Sachen, das weiß ich. Und fühle mich sofort schlecht, dass ich mich über das zerbeulte Auto geärgert habe. Ein Auto ist bloß ein Gegenstand – und „Stell dir vor, du hättest in dem Auto gesessen“. Weiterlesen >>>

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