Veränderung

… und wieder habe ich ein Motto entdeckt. Dieses Mal auf einer Hauswand in Rotterdam. Dass es jetzt noch mehr denn je passen würde, habe ich in den Herbstferien nicht geahnt.

motto

Nein, keine Angst: Ich bleibe Autorin und ich bleibe selbstständig. Doch merke ich, dass es einige Stellschrauben gibt, an denen ich im neuen Jahr ein wenig drehen möchte.

Den November hatte ich ja ein bisschen zu meinem Kreativmonat auserkoren. Natürlich funkten hier und da auch andere Aufgaben dazwischen (u.a. eine große Umbruchkorrektur für ein neues Buch), aber ich habe mir tatsächlich immer wieder auch Zeit genommen, an Geschichten und Ideen zu werkeln.

So habe ich einen Bilderbuchtext zu Ende gebracht. Plot, Anfang und Auftrag schlummerten hier bereits – aber Anfang November konnte ich den Text endlich richtig schreiben und an ihm feilen. Mit so viel Schwung habe ich eine weitere Idee in eine Geschichte fließen lassen. Die Idee gärte schon länger, aber es fehlte die Muße. Mal schauen, was ich mit dem Text machen werde.

Dann habe ich zwei Exposés für Hörgeschichten geschrieben. Ein Exposé wird auf jeden Fall umgesetzt, die zweite Idee liegt noch zur Prüfung beim Sender. Zu guter Letzt habe ich noch aus einer Geschichte eine Hörspielfassung gemacht.

Zwischendurch habe ich auch immer wieder nachgedacht. Bzw.: Die Gedanken kamen angeflogen. Wie will ich in Zukunft arbeiten? Was macht mir Freude? Was kann ich besonders? Und auch, weil es in diesem Jahr ein paar Projekte gab, die mir Energie geraubt haben: Was möchte ich nicht mehr?

Hier ist noch nichts entschieden, noch nichts endgültig gedacht. Aber ich merke, dass sich etwas tut. In mir. „Ich muss mich ändern, um dieselbe zu bleiben.“ 2017, du kannst kommen.

Foto: Andrea Behnke

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