Festival „Wagnis“

Ich habe mich gefreut, dass ich mit meinem Buch „Die Verknöpften“ eine Einladung nach Berlin hatte: Ich durfte bei den Autorenwochen „Wagnis – Kopfsprung in neue Geschichten“ lesen. Eingeladen hatte das Theater Morgenstern, ein wunderbares Theater in Berlin-Friedenau. Das Konzept, das die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Theaters für die Autorenbegegnungen entwickelt haben, ist toll: Denn es können sich Gruppen für die Lesungen bewerben (aus Schule oder Kita, je nach Buch) – und dann gibt es eine theaterpädagogische Einführung rund um das Buchthema. So kommen die Kinder und Jugendlichen sehr gut vorbereitet in die Lesungen.

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Kooperation mit dem Jüdischen Museum Westfalen

Ich freue mich über ein Projekt, das ich mit dem Jüdischen Museum Westfalen durchführe. Der erste Baustein ist gerade gelaufen: ein zweiteiliger Schreibworkshop mit 10 Kindern aus den 4. Klassen der Agatha-Grundschule in Dorsten. Die Museumspädagogin hatte den Kindern eine inhaltliche Einführung zur gerade laufenden Ausstellung zu Kindertransporten 1938/1939 gegeben. Im Anschluss habe ich mit den Jungen und Mädchen geschrieben und kreativ gearbeitet. Vor allem ging es auch um Fragen, die das „Heute“ betreffen. Denn es ist mir ein Anliegen zu zeigen, was die Vergangenheit mit unserer Gegenwart und Zukunft zu tun hat. Warum es wichtig ist zu wissen, was in der Vergangenheit passiert ist.

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Exkursionen – ein Buch

Im August habe ich auf dem Festival „Musik & Kultur in westfälischen Landsynagogen“ gelesen, das von der Evangelischen Stadtakademie Bochum organisiert und von der LWL Kulturstiftung finanziert wurde. In acht Veranstaltungen wurde an die vergessenen Orte jüdischer Geschichte erinnert.

Ich war in Gronau-Epe zu Gast, dem Geburtsort von Erich Mendel, der auch in meinem Roman „Die Verknöpften“ eine Rolle spielt. Er war in den 30er Jahren der Kantor der Jüdischen Gemeinde in Bochum und der Rektor der Jüdischen Schule, um die es in meinem Buch geht. Es war ein wunderbarer Tag in Epe: Neben meiner Lesung gab es ein Konzert sowie eine Stadtführung, auf den Spuren des einstigen jüdischen Lebens in dem Ort. Das alte Synagogengebäude in Epe, das in der Pogromnacht zerstört wurde, soll zu einem Ort der Erinnerung, Begegnung und Bildung werden.

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Internationaler Holocaust-Gedenktag

Die Bochumer Männer, Frauen und Kinder sind schon am 24. Januar von Bochum nach Dortmund verschleppt worden, bevor es dann unter unmenschlichen Bedingungen auf den Transport nach Lettland ging. Nach qualvollen Monaten mit Zwangsarbeit und Hunger wurden viele in einem Wald nahe Riga erschossen – andere wurden in weitere Konzentrationslager gebracht, wo sie ermordet wurden.

Von diesen 85 Bochumerinnen und Bochumern, die im Januar nach Riga deportiert wurden, haben nur 13 überlebt.

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Lesungen für Erwachsene

Lesungen aus „Die Verknöpften“ für Erwachsene? Nachdem ich schon auf dem „Festival der Landsynagogen“ und bei der Ausstellungseröffnung des Fanprojekts Bochum vor Erwachsenen (und wenigen Jugendlichen) gelesen habe, trudelten jetzt noch einmal Anfragen ein – unter anderem für „Lesungen für Groß und Klein“. Doch gekommen waren fast ausschließlich Erwachsene.

Einmal habe ich für die Integrationsagentur ZIVA bei den Aktionswochen Antisemitismus an der Ruhr-Uni gelesen, und einmal im Rahmen „700 Jahre Bochum – 700 Frauen“, als Kooperationsveranstaltung der Volkshochschule und des Referats für Gleichstellung der Stadt Bochum. Zu guter Letzt war ich noch auf der Demokratiekonferenz Bochum, wo ich vor Multiplikatorinnen und Multiplikatoren der Kinder- und Jugendarbeit in Bochum gelesen habe (danke, Kinder- und Jugendring Bochum, für die Einladung).

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