Weltmusik

Weltmusik ist für mich nicht nur die Musik, die ich besonders gerne höre und live erlebe. Sondern sie ist auch ein politisches Zeichen. Weltmusik verbindet. Weltmusik ist Vielfalt. Weltmusik ist Weltoffenheit.

Wer mich etwas näher kennt, weiß: Ich lerne seit knapp zweieinhalb Jahren Flöte: Blockflöte, von Sopranino bis Bass. Und damit spiele ich seit März bei Grenzen.los mit – das ist das Weltmusik-Ensemble der Musikschule Bochum.

Wir machen Musik aus Osteuropa ebenso wie aus Südamerika. Wir spielen Klezmer und direkt danach ein arabisches Stück. Grenzenlos eben. Auch ohne Grenzen im Kopf. Weiterlesen >>>

Frauenbilder

Eine Dreiviertelstunde in der Stadt. Eben etwas Bestelltes abholen und ein Brötchen essen. Zuvor habe ich im Internet ganz viel zum Internationalen Frauentag gelesen. Genickt, den Kopf geschüttelt, mich gefreut und gewundert. Und jetzt, draußen, unter Menschen, Frauen.

Da es gießt, fahre ich ins Parkhaus. Oben sind direkt die Frauenparkplätze. Kürzlich fragte mich mein Kind, warum es Parkplätze für Frauen gibt. Und gab sich die Antwort selbst: „Frauen sind zwar auch stark und können sich wehren, aber manchmal eben auch nicht.“ Jetzt sehe ich ein Auto, das einparkt – und zwar so, dass zwei Parkplätze besetzt sind. Ich fahre ein Stück zurück und bedeute dem Menschen am Steuer, noch einmal auszuparken, damit wenigstens mein kleines Auto noch einen Platz bekommt. Weiterlesen >>>

Veränderung

… und wieder habe ich ein Motto entdeckt. Dieses Mal auf einer Hauswand in Rotterdam. Dass es jetzt noch mehr denn je passen würde, habe ich in den Herbstferien nicht geahnt.

motto

Nein, keine Angst: Ich bleibe Autorin und ich bleibe selbstständig. Doch merke ich, dass es einige Stellschrauben gibt, an denen ich im neuen Jahr ein wenig drehen möchte. Weiterlesen >>>

Essener Anthologie

Grenzen – es gibt kaum ein Thema, das Kinder und Jugendliche mehr beschäftigt. Wo liegen meine Grenzen, wo sind die Grenzen der anderen? Wer hat Grenzen überschritten – buchstäblich und auch bildlich gesprochen? Landesgrenzen, Flucht, neue Heimat …

In der neuen – und damit 12. – Essenerdscn0853 Anthologie sind viele Beiträge von unter 20-Jährigen aus dem Ruhrgebiet versammelt, die sich ihre ganz eigenen Gedanken zum Thema Grenzen und Grenzverschiebungen gemacht haben.

Gestern wurde das Projekt, das im Geest-Verlag erschienen ist, in der Essener Volkshochschule vorgestellt. Einige Jugendliche haben ihre Geschichten und Gedichte vorgelesen: Da geht es um Grenzenlosigkeit, um die eine Welt, aber auch um Grenzen im Kopf und darum, wo es sinnvoll ist, eine Grenze zu ziehen. Auch das Zusammenleben, das Bunte, das gerade im Ruhrgebiet dazugehört, spielt eine Rolle. Weiterlesen >>>

Schreibnovember

Herzanhänger

Viele Schreibbegeisterte – Hobbyschreibende und Profis – nutzen den November, um frei zu schreiben. Weit über 300.000 Schreiberinnen und Schreiber machen jährlich beim NaNoWriMo mit und versuchen, 50.000 Worte zu Papier zu bringen. Kurz hatte ich überlegt, ob ich bei diesem Schreibmarathon, der den inneren Zensor ausschalten soll, mitmache. Doch: Dieses Event passt nicht zu mir. Passt nicht zu meiner Art zu schreiben. Passt nicht zu meinen Ideen. Doch hindert mich das daran, den November für meine ganz eigenen Projekte zu nutzen? Nein! Weiterlesen >>>

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