Tschüss 2017

Dieses Jahr zu verabschieden fällt mir recht leicht. Eine Freundin und Kollegin schrieb kürzlich auf Facebook, dass bei ihr 2017 in jedem Projekt kleine Würmchen waren. Wäre mein 2017 ein Buch, wäre der Titel: „Mein Jahr der Würmer“, und das nicht nur beruflich. Doch es gab auch schöne Sachen. Auf die lohnt es sich besonders zurückzublicken.

Beruflich lassen mich froh werden:

… zwei Bücher, die ich gerade wieder zurück in die Lektorate gegeben habe: Zum einen wird im Sommer mein erster Kinderroman erscheinen, was mich ganz hibbelig werden lässt. Zum anderen warte ich auf meinen leseleichten Roman für junge Erwachsene – bis Februar muss ich mich noch gedulden. Weiterlesen >>>

Volljährig!

Endlich 18: Ich bin volljährig. Natürlich nicht ich als Person – da bin ich schon ein paar Jährchen älter, sondern als Freiberuflerin. Ende 1999 habe ich mich selbstständig gemacht, habe die „Heilige Kuh der unbefristeten Festanstellung“ geschlachtet und bin als freie Journalistin gestartet.

18 Jahre, das ist eine ganz schön lange Zeit. Dreimal so lange wie die Zeit, die ich angestellt war. Dennoch kommt es mir nicht so lang vor, denn die Freiberuflichkeit ist nie eintönig. Heute arbeite ich als Journalistin, als Autorin und als Schriftstellerin. Manche meiner Kunden begleiten mich schon sehr lange. Der älteste Kunde genau 18 Jahre lang. Weiterlesen >>>

Weltmusik

Weltmusik ist für mich nicht nur die Musik, die ich besonders gerne höre und live erlebe. Sondern sie ist auch ein politisches Zeichen. Weltmusik verbindet. Weltmusik ist Vielfalt. Weltmusik ist Weltoffenheit.

Wer mich etwas näher kennt, weiß: Ich lerne seit knapp zweieinhalb Jahren Flöte: Blockflöte, von Sopranino bis Bass. Und damit spiele ich seit März bei Grenzen.los mit – das ist das Weltmusik-Ensemble der Musikschule Bochum.

Wir machen Musik aus Osteuropa ebenso wie aus Südamerika. Wir spielen Klezmer und direkt danach ein arabisches Stück. Grenzenlos eben. Auch ohne Grenzen im Kopf. Weiterlesen >>>

Theater-Trinken

Mittwochs und samstags bekommen wir den Stadtspiegel, ein Anzeigenblatt. Auf Seite 1 findet sich immer eine kleine Glosse. Dieses Mal äußert sich eine Autorin darüber, dass sie im Theater immer husten muss. Daher lutscht sie Hustenbonbons während der Vorstellung. Doch „gesünder wäre es matürlich, einfach Wasser zu trinken.“ Sie bedauert: „Ist im Zuschauerraum aber leider verboten.“ Und findet es gut, dass es ein alternatives Theater in Bochum gibt, in dem genau das erlaubt ist. Weiterlesen >>>

Leistung: Gut, besser, am besten

Eine Geschichte meiner Kollegin Annette geht mir nicht aus dem Kopf. Als sie zeitweise in Neuseeland gelebt hat, hatte ihre Tochter eine erstaunliche Erkenntnis: „Wenn zu Hause ein Kind was gut kann, sagen die anderen immer: ,Das kann ich auch!‘ Und hier sagen sie: ,Das ist toll, dass du das kannst!‘“

Dieses „Das kann ich auch“ beschäftigt viele Kinder spätestens in der Grundschule. Ein kurzes „Das kann ich auch“, und schon ist das Gute eben nicht mehr gut. Oft geht es sogar nicht nur darum, etwas „auch“ zu können, sondern darum, es „besser“ zu können. Oder bestenfalls gleich am besten. Weiterlesen >>>

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