Tschüss 2017

Dieses Jahr zu verabschieden fällt mir recht leicht. Eine Freundin und Kollegin schrieb kürzlich auf Facebook, dass bei ihr 2017 in jedem Projekt kleine Würmchen waren. Wäre mein 2017 ein Buch, wäre der Titel: „Mein Jahr der Würmer“, und das nicht nur beruflich. Doch es gab auch schöne Sachen. Auf die lohnt es sich besonders zurückzublicken.

Beruflich lassen mich froh werden:

… zwei Bücher, die ich gerade wieder zurück in die Lektorate gegeben habe: Zum einen wird im Sommer mein erster Kinderroman erscheinen, was mich ganz hibbelig werden lässt. Zum anderen warte ich auf meinen leseleichten Roman für junge Erwachsene – bis Februar muss ich mich noch gedulden. Weiterlesen >>>

Volljährig!

Endlich 18: Ich bin volljährig. Natürlich nicht ich als Person – da bin ich schon ein paar Jährchen älter, sondern als Freiberuflerin. Ende 1999 habe ich mich selbstständig gemacht, habe die „Heilige Kuh der unbefristeten Festanstellung“ geschlachtet und bin als freie Journalistin gestartet.

18 Jahre, das ist eine ganz schön lange Zeit. Dreimal so lange wie die Zeit, die ich angestellt war. Dennoch kommt es mir nicht so lang vor, denn die Freiberuflichkeit ist nie eintönig. Heute arbeite ich als Journalistin, als Autorin und als Schriftstellerin. Manche meiner Kunden begleiten mich schon sehr lange. Der älteste Kunde genau 18 Jahre lang. Weiterlesen >>>

Schatzsuche

Im Radio ist Schatzsuchen-Monat! Nachdem die ARD-Radionacht unter diesem Motto stand, laufen in der Sendung Spielraum vom SWR im November etliche Geschichten rund um Schatzsuchen. Und eine ist von mir. Sie heißt: „Der Schatz in der Plastetüte“. Was als eher langweilige Schatzsuche an Malas Geburtstag anfängt, entpuppt sich als Reise in die Vergangenheit, als Reise in die ehemalige DDR. Es ist eine Geschichte, die die Zuhörerinnen und Zuhörer in die deutsche Vergangenheit entführt. Gleichzeitig handelt sie von der Gegenwart handelt und von Dingen, die einem wirklich wichtig sind.
Die Sendung läuft am Samstag, 25. November, um 18.40 Uhr, gelesen von Sandra Gerling. Hier kann man sie online nachhören.

Mutmachgeschichten

Pünktlich zum Vorlesetag erscheint mein neues Vorlesebuch mit Mutmachgeschichten. Es heißt „Ich trau mich jetzt“.

22 Geschichten habe ich geschrieben: Da ist ein Mädchen, das die Kita wechselt, und ein Junge, der Angst vorm Einschlafen hat. Eine Geschichte spielt im Schwimmbad, eine auf dem Spielplatz, eine andere im Zoo. Es gibt Gespenster auf dem Dachboden, einen Zirkus und eine Piratenbande. Was mir wichtig war: Nicht immer schaffen die Kinder alles. Denn für mich ist es ebenso mutig zu sagen: Ich kann das noch nicht. Oder: Ich will das nicht. Überhaupt geht es auch darum, sich zu trauen, etwas zu sagen. Mut hat eben viele Facetten.

Illustriert hat das Buch ganz wunderbar Anna Karina Birkenstock. Und es trägt das Siegel der „Stiftung Lesen“.

Erschienen ist es im Lingen-Verlag. Ab Donnerstag ist es bei Aldi Süd zu kaufen – ebenso wie eine Neuauflage meines Buchs „Minutengeschichten zur guten Nacht“.

„Ich trau mich jetzt!“
Meine Mutmachgeschichten
Lingen, Köln 2017

Gutenacht-Geschichte

Gerade erschienen: die Gutenacht-Geschichten-Anthologie (Kerle-Verlag) – mit einer Geschichte von mir, sie heißt „Schäfchen zählen“. Darin machen ein paar Schafe, was sie wollen. Nur: Sie bringen das Kind nicht zum Einschlafen. Außer meiner Geschichte finden sich viele schöne Geschichten der ganz „Großen“ in dem Buch: Otfried Preußler, Paul Maar, Kirsten Boie, um nur ein paar zu nennen.

Das Besondere an dem Geschichtenbuch: Zu jeder Geschichte gibt es ein großes, doppelseitiges Bild, anhand dessen die Vorleserin oder der Vorleser zusammen mit dem Kind das Gehörte noch einmal erzählen kann. Oder weiterspinnen, Szenen ändern und neu füllen, da sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt.

Foto: Andrea Behnke

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