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Nur-Gefühl

Im Moment habe ich das Nur-Gefühl. Das verfolgt mich schon das gesamte Jahr. Gepaart mit einem „Sieh’s doch positiv“. Manchmal schäme ich mich, wenn sich das Nur-Gefühl nicht sofort einstellen will. Und dann finde ich es durchaus o.k., dass es so ist.

UnwetterAktuelles Beispiel: das Unwetter in Bochum. Der Sturm hat Dachziegel auf mein Auto regnen lassen. Ich habe mir das Auto (gebraucht) erst vor einem halben Jahr gekauft. (Nebenbei: Ich kaufe mir nur höchst selten ein Auto). Habe länger gesucht, um eines in einem Preis-Leistung-Verhältnis zu finden, das mir passt. Und jetzt das. Natürlich ist es nur ein Auto. Alle, die mir das sagen, haben völlig recht. Bei einem solchen Sturm passieren weitaus furchtbarere Sachen, das weiß ich. Und fühle mich sofort schlecht, dass ich mich über das zerbeulte Auto geärgert habe. Ein Auto ist bloß ein Gegenstand – und „Stell dir vor, du hättest in dem Auto gesessen“. Weiterlesen >>>

Draußen spielen

Meine Netzwerk-Kollegin Luise Holthausen hatte auf Facebook einen Link zu einer Umfrage des Deutschen Kinderhilfswerks gepostet. Anlässlich des Weltspieltags am 28. Mai will das Kinderhilfswerk von Kindern und Jugendlichen wissen: Wie zufrieden seid ihr mit den Spielmöglichkeiten in eurer Umgebung? Denn: Jedes Kind hat laut UN-Kinderrechtskonvention ein Recht auf Spiel.

eselEin Recht auf Spiel … Was hatte ich doch in dieser Beziehung für eine glückliche Kindheit. Wir konnten spielen – und wir haben gespielt. Und zwar so oft es ging draußen. Bis ich elf war, habe ich in einer typischen 60er-70er-Jahre-Siedlung gewohnt. In einem Mietshaus mit vielen Kindern, mit Wiese vor dem Haus, Wiese hinter dem Haus und einem Garagenhof. Links vom Haus war unser „Plattenweg“, auf dem wir Rollschuh fahren konnten. Und dann gab es die Bahngleise mit einer Böschung. Ob wir da spielen durften, weiß ich nicht, aber wir taten es … Zwei Narben an meiner Wade erinnern mich daran, denn einmal wickelte sich ein Stacheldraht um mein Bein. Weiterlesen >>>

Generationen-Geschichten

Mein neues Geschichtenbuch ist da: „Oma war eine Seeräuberin“ heißt es. Darin finden sich zwölf Generationen-Geschichten. Geschichten rund um Alt und Jung und, das ist das Besondere, auch für Alt und Jung.

Cover_Oma.inddGeschichten, in denen Kinder und alte Menschen aufeinandertreffen, etwas gemeinsam erleben, voneinander lernen. Da ist beispielsweise ein Junge, der seinen verstorbenen Opa sucht, da sind die Ersatzgroßeltern, die für Lina jeden Tag zu einem Fest werden lassen und da ist der Urgroßvater, dessen Einschulung ganz anders war als die seines Urenkels Paul. Weiterlesen >>>

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