Buchmesse 2022

Es ist drei Jahre her, dass ich das letzte Mal auf der Frankfurter Buchmesse war: 2019 war die letzte „normale“ Messe vor der Corona-Pandemie.

Das Schönste an meinen zwei Messetagen waren die Begegnungen, die endlich wieder „live und in Farbe“ sein konnten. So praktisch Zoom auch ist: Für mich ersetzt es nicht die echten Kontakte. So habe ich etliche „meiner“ Verlage gesprochen sowie neue Kontakte geschlossen. Und natürlich Kolleginnen und Kollegen getroffen: Dabei gab es auch Herzhüpf-Momente. Manchmal waren es geplante längere Gespräche – manchmal auch ganz zufällige Begegnungen. Dieser (zuweilen auch sehr ehrliche) Austausch ist wichtig.

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Lesung im Teehaus

Letzte Woche hatte ich eine Abend-Lesung aus „Die Verknöpften“ in dem schönen Teehaus in Bochum-Gerthe. Zu Gast waren Seniorinnen und Senioren, was ich sehr spannend fand. Sie empfanden das Buch nicht als Kinderbuch – sondern als „All Age“-Buch, wie man es heute nennt. Als Geschichte über die Shoah mit Kinderaugen, erzählt aus Kindersicht.

Das lange Gespräch nach der Lesung war sehr bereichernd. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Seniorenbüro Bochum-Nord und der Evangelischen Gemeinde Gerthe – vielen Dank dafür.

P.S.: Ausgeschrieben war die Lesung für Großeltern und ihre Enkelkinder. Dieses Konzept finde ich gerade bei dem Buch „Die Verknöpften“ sehr spannend. Vielleicht findet sich ein Veranstalter, der Lust hat, diese Idee umzusetzen. Das würde mich freuen.

Foto: Andrea Behnke

Lesungen bei den Talenttagen Ruhr

Stärken entdecken, sich ausprobieren, Neues kennenlernen: Darum geht es bei den Talenttagen Ruhr, die jedes Jahr nach den Sommerferien im Ruhrgebiet stattfinden. Die vielen Angebote richten sich an Kinder und Jugendliche.

Nachdem ich im letzten Jahr wegen Termindopplungen leider nicht konnte, freue ich mich, in diesem Jahr mit dabei gewesen zu sein: mit acht Lesungen aus meinem Kinderroman „Frieda und das Glück der kleinen Dinge“, erschienen im Südpol-Verlag.

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Erstverkaufstag Blütenschwestern

Ab heute sind die „Blütenschwestern“ (Editon Pastorplatz) im Buchhandel erhältlich. Ich freue mich auf viele Leserinnen und Leser.

Die Entstehungsgeschichte dieses Kinderromans ist witzig. Denn sie begann auf Facebook. Ich habe Ende nämlich Ende 2019 nach einer Schreibwerkstatt eine Amaryllis geschenkt bekommen – die habe ich in jedem Stadium fotografiert und die Bilder bei Instagram und Facebook eingestellt. Einige der Fotos von damals sieht man auf dem Bild hier.

Zu einem Foto schrieb ich: „In meinem nächsten Leben werde ich Amaryllis-Fotografin.“ Daraufhin antwortete eine Kollegin, das sei ein toller Satz, wie der erste Satz in einem Roman („Meine Mutter war Amaryllis-Fotografin.“). Daraus geworden ist: „Meine Mutter ist Blumen-Fotografin“ – und die Geschichte nahm tatsächlich ihren Lauf.

In Lesungen kommt oft die Frage, wie die Ideen für meine Bücher entstehen. Manchmal so! Durch einen ersten Satz. Blumen spielen in dem Buch eine große Rolle – in Szene gesetzt hat sie Mele Brink.

Foto: Andrea Behnke

Blütenschwestern: Belegtag

Es ist schon ein paar Tage her, dass der Paketbote anschellte und mir ein Paket von der Edition Pastorplatz brachte: Belege meines neuen Kinderromans „Blütenschwestern“!

Belegtage sind immer besondere Tage. Es ist immer wieder aufregend, ein Buch das erste Mal in der Hand zu halten. Und dieses hier hat ein wunderschönes Cover, wie ich finde: bunt und poetisch zugleich, gezeichnet – ebenso wie die feinen Innen-Illus – von Mele Brink, die auch schon „Herr Bort, der Katzenschreck“ und „Den Bauch voller Töne“ bebildert hat.

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