Didacta 2019

Braucht man ein Geodreieck zum Abheften? Und braucht man einen Timer, in dem sich bunte Blubberblasen ihren Weg nach unten bahnen? Braucht man ein holographisches Wedelding, um die Konzentration von Kindern zu fördern? Diese Fragen beschäftigten mich gestern auf der Didacta in Köln.

Liest man heute die Medienberichte von der Eröffnung der Messe könnte man glauben, dass es auf der gesamten Didacta nur um virtuelle Wirklichkeiten ging. Dem war aber nicht so. Natürlich konnte man auch in digitale Welten eintauchen: mit der Virtual Reality-Brille auf der Nase oder mit dem Tablet in der Hand. Denn Digitalisierung ist ein wichtiges Branchenthema. Doch so lange nicht die Lehrerinnen und Lehrer entsprechend ausgebildet und Schulen anständig ausgestattet sind, ist und bleibt das Zukunftsmusik. Und digitale Bildung wird immer nur ein Baustein bleiben. Weiterlesen >>>

Manege frei für Rodeo

Mein Osterbilderbuch ist da! Endlich ist Weihnachten weit genug weg und ich darf Rodeo zeigen. Das Wetter ist zwar nicht frühlingshaft, aber vor dem Schnee kommt das farbenfrohe Buch doch gut zur Geltung, oder?

Rodeo ist ein Osterhase – doch lieber wäre er Zirkushase. Denn direkt vor seinem Arbeitsplatz steht ein Zirkuszelt. Alle Tiere dürfen Kunststücke proben. Nur er muss malen. Darauf hat er gar keine Lust. Weiterlesen >>>

Flaschenpost

„Flaschenpost in Sütterlin“ – so heißt mein neues Kinderbuch, das bei Hase und Igel erschienen ist. Es richtet sich an Kinder ab 9 Jahren und ist gerade auch als Schullektüre gedacht.

In dem Roman findet Evi, die gerade erst an die Ostsee gezogen ist und ihr altes Zuhause vermisst, eine Flaschenpost aus dem Jahr 1947. Darin schreibt Irmgard in Sütterlin an ihre Freundin Elli, die sie auf der Flucht aus Ostpreußen aus den Augen verloren hat. Gemeinsam mit ihren neuen Freunden Lina und Jonathan spürt Evi die Absenderin der Flaschenpost auf. Nach und nach werden die zwei Biografien – Evis und Irmgards – verwoben. Weiterlesen >>>

25 Jahre Bochum

Fast hätte ich es vergessen: Ich wohne seit 25 Jahren in Bochum. Das ist länger, als ich je in einer anderen Stadt gewohnt habe. Länger als mein halbes Leben – und derzeit sieht es nicht so aus, als ob ich Bochum in naher Zukunft verlasse.

Bochum ist also keine Durchreisestadt für mich, sondern – bei allem zwiegespaltenen Blick – so etwas wie Heimat. Ich bin ein Ruhrgebietskind, ich mag die Mischung aus (Industrie-)Kultur und Natur. Ich mag die Vielfalt, die es hier nicht erst seit ein paar Jahren gibt.
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