Didacta-Impressionen
Freitag, 22. Februar 2013
Ich mag Messen – vor allem die Didacta und die Buchmesse Frankfurt. Gerade habe ich einen Tag auf der Didacta in Köln hinter mir. Dass die schlechte Messeluft den Kopf dennoch freipusten kann, ist immer wieder verwunderlich. Ich bin voll mit Eindrücken und Ideen – und meine Füße sind dick vom vielen Laufen.
Didacta 2013 – das bleibt in Erinnerung:
- Gespräche mit “meinen Verlagen” und vereinbarte Buchprojekte, auf die ich mich freue,
- ein schönes Feedback zu meinen Büchern, die dort präsentiert wurden,
- neue und alte Kontakte – manche Menschen, mit denen ich bisher nur per Telefon oder Mail Kontakte hatte, habe ich endlich gesehen,
- meine lieben Kolleginnen, die ich zwischendurch immer wieder getroffen habe – Lichtblicke im Messetrubel,
- anregender Austausch mit Verlagsmenschen und Projektverantwortlichen,
- Stolpern über Stewardessen-Köfferchen, Trolleys und Hartschalen-Koffer (Was packen die Menschen da hinein? Bestimmt nicht die Wackel-Hocker, die viele schleppten, denn die sind selbst für die riesigen Urlaubskoffer zu groß …),
- viele, viele Stände, die zeigen, dass das (Schul- und Lehr-)Buch lebt und dass die digitale Welt eine sinnvolle Ergänzung sein kann,
- freundliche und entspannte Atmosphäre, obwohl es laut und voll war,
- meine Musikentdeckung am Klett-Stand: “Eisbrenner” mit Brecht-Liedern, so wunderbar, dass ich mir direkt eine CD gegönnt habe,
- etliche Buchkäufe – ich freue mich aufs Lesen,
- eine Einladung in die Didacta-Lounge mit einem leckeren Fresh-for-fit-Cocktail (natürlich völlig ohne Alkohol),
- Gebühr für die Jackenabgabe, die fast halb so teuer war wie die Knackwurst (lecker) und der Kartoffelsalat (zu viel Essig) sowie
- eine Bahn mit 30 Minuten Verspätung, das Wort “Stellwerkprobleme” und ein defekter Fahrkartenautomat.
Und vor allem bleibt die Freude darüber, wie viele verschiedene Facetten Bildung haben kann – und wie viele Sinne Bildung anspricht.
Foto: Kölnmesse











