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	<title>Andrea Behnke</title>
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	<description>Autorin, Journalistin, Schreibpädagogin</description>
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		<title>Didacta: Digitales Klassenzimmer?</title>
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		<pubDate>Tue, 21 Feb 2012 07:43:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Print oder digital?&#8221; Diese Frage beschäftigt mich in diesem Jahr sehr. Soeben war ich auf der Bildungsmesse didacta, die in Hannover stattfand. Dort war Schule 3.0 ein großes Thema. Digitale Schulbücher, Whiteboards statt Tafeln, Tablets statt Hefte &#8211; das angebliche &#8220;Ende der Kreidezeit&#8221; wurde ziemlich hoch gehängt. Einzig die Lehrerinnen und Lehrer sind immer noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/02/Messe-didacta.jpg"><img class="alignright  wp-image-1138" title="Messe-didacta" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/02/Messe-didacta-300x190.jpg" alt="" width="255" height="161" /></a>&#8220;Print oder digital?&#8221; Diese Frage beschäftigt mich in diesem Jahr sehr. Soeben war ich auf der Bildungsmesse didacta, die in Hannover stattfand. Dort war Schule 3.0 ein großes Thema. Digitale Schulbücher, Whiteboards statt Tafeln, Tablets statt Hefte &#8211; das angebliche &#8220;Ende der Kreidezeit&#8221; wurde ziemlich hoch gehängt. Einzig die Lehrerinnen und Lehrer sind immer noch ohne Beamer oder Knopf zu bedienen, es sind keine Menschen mit Touchscreen, sondern sie sind nach wie vor zum Anfassen.</p>
<p>Und gerade mit ihnen steht und fällt auch der Einzug von digitalen Medien ins Klassenzimmer. Wie geschult sind sie? Wie sehr bestimmen sie die Technik und lassen sich nicht umgekehrt von der Technik bestimmen? Wie wählen sie die passenden Medien aus &#8211; und vor allem: Wie dosieren sie sie?</p>
<p>Medienkompetenz ist heutzutage natürlich eine Schlüsselkompetenz, daher können und dürfen sich Schulen auch den digitalen Medien nicht verschließen. Doch dass es bald eine &#8220;digitale Schule&#8221; gibt, wie uns manch ein Hersteller glauben machen will, sehe ich nicht. Und würde es auch nicht begrüßen.</p>
<p>Medienauswahl und sinnvoller Umgang mit Medien sind für mich die Schlagworte: Digitale Medien können gut ergänzen &#8211; Papier und Stift ablösen sollten sie nicht. Letztlich sind sie Werkzeuge, die den Unterricht nicht perse &#8220;kreativer&#8221; gestalten.</p>
<p>Ähnlich wie bei E-Books und gedruckten Büchern wird es auch hier das Nebeneinander sein, das sich durchsetzt &#8211; so zumindest meine Hoffnung. Sofern überhaupt die Mittel für digitale Medien da sein werden, sollten die Lehrerinnen die Vielfalt an Lernmöglichkeiten nutzen, die sich bieten.</p>
<p>Hier stellt sich natürlich auch die Frage nach der Didaktik: Digitale Medien sind kein Selbstläufer &#8211; sie brauchen eigene, neue Unterrichtskonzepte. Und geeignete Programme, Lernplattformen und Lerninhalte, die mediengerecht aufbereitet sind.</p>
<p>Eine Lehrerin erzählte mir, dass es an ihrer Schule in einigen Klassenräumen nur noch Whiteboards gebe, die Tafel sei abgehängt. Manche Lehrer schrieben nun gar nichts mehr an. So sollte es natürlich nicht enden!</p>
<p>Übrigens: Mein ganz persönlicher Eindruck war, dass Lehrerinnen und Lehrer durchaus auch noch Interesse an Gedrucktem haben. Die Messestände der Verlage mit Lehrwerken, Sammelmappen und Kopiervorlagen waren alle dicht umlagert.</p>
<p><em>Foto: Deutsche Messe Hannover</em></p>
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		<title>Das Gedruckte und ich</title>
		<link>http://www.andreabehnke.de/das-gedruckte-und-ich/2012/02/14/</link>
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		<pubDate>Tue, 14 Feb 2012 11:02:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Lesen wir noch Gedrucktes? Das fragt sich Mike Schnoor in einem Blogbeitrag und ruft zur Blogparade auf. Seine Frage schließt sich nahtlos an meine Gedanken zum E-Reader an, die ich erst vor ein paar Tagen noch ein wenig weitergeführt habe. Das  Thema, das Mike Schnoor angestoßen hat, beschäftigt mich sowohl beruflich, als Schreibende, als auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/02/Buch_Lupo_pixelio.de_.jpg"><img class="alignright  wp-image-1128" title="Buch_Lupo_pixelio.de" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/02/Buch_Lupo_pixelio.de_-300x225.jpg" alt="" width="262" height="196" /></a><a href="http://mikeschnoor.com/2012/02/12/blogparade-uber-zeitungen-zeitschriften-und-bucher-lesen-wir-noch-gedrucktes/" target="_blank">Lesen wir noch Gedrucktes? </a>Das fragt sich <a href="http://mikeschnoor.com" target="_blank">Mike Schnoor</a> in einem Blogbeitrag und ruft zur Blogparade auf. Seine Frage schließt sich nahtlos an meine <a href="http://www.andreabehnke.de/e-reader/2011/09/13/" target="_blank">Gedanken zum E-Reader</a> an, die ich erst vor ein paar Tagen noch ein wenig <a href="http://www.andreabehnke.de/auf-einen-mord-in-hagen/2012/02/13/" target="_blank">weitergeführt</a> habe.</p>
<p>Das  Thema, das Mike Schnoor angestoßen hat, beschäftigt mich sowohl beruflich, als Schreibende, als auch als begeisterte Leserin. Nun habe ich die 40 ja schon vor ein paar Jahren überschritten &#8211; kenne also noch Zeiten ohne Computer, ohne Tablet, ohne E-Reader. Meine ersten journalistischen Erfahrungen sammelte ich in der Lokalredaktion &#8211; dort gab es zwar schon ein redaktionseigenes Computerprogramm, doch die Seitenpläne wurden noch geklebt. Und die Zeitung galt damals neben Fernsehen und Hörfunk als Informationsmedium Nummer 1.</p>
<p>Wenn ich mir nun anschaue, wie ich die Medien nutze, hat sich seit den 90er-Jahren für mich schon viel verändert. Recherche hat sich ins Netz verlagert. Das klassische &#8220;Nachschlagen&#8221; erfolgt online.</p>
<h3>Stichwort: Zeitungen</h3>
<p>Ich lese noch Zeitungen, aber nicht mehr täglich. Lieber stelle ich mir, bevor ich mit der Arbeit beginne, meine &#8220;eigene Online-Zeitung&#8221; zusammen. Ich surfe zu verschiedenen Portalen von Zeitungen und Zeitschriften, durchforste Meldungen der Nachrichtenagenturen oder suche ganz gezielt nach Veröffentlichungen zu bestimmten aktuellen Themen. Artikel auf dem Laptop zu lesen, finde ich komfortabel &#8211; und mit der Vielfalt an täglichen Informationen, die mir das Internet bietet, kann ein Tageszeitungsabo nicht konkurrieren.</p>
<h3>Stichwort: Zeitschriften</h3>
<p>Bei Zeitschriften bin ich traditioneller: Die lese ich immer noch sehr gerne gedruckt. Ich habe immer noch einige Fachzeitschriften im Abo, die ich auch aufhebe. Obwohl ich &#8211; kurioserweise &#8211; nur selten nach dem ersten Lesen noch einmal darin recherchiere. Das mache ich dann bei Bedarf nämlich doch wieder online &#8230; Doch in Zeitschriften blättere ich gerne nach Feierabend, im Wohnzimmer. Zeitschriften lesen ist für mich Entspannung. E-Abos habe ich keine.</p>
<h3>Stichwort: Bücher</h3>
<p>Ich besitze ein riesiges Bücherregal voll mit Büchern, mit Fachbüchern und mit Literatur. Und im Keller stehen noch einige Kisten mit Kinder- und Jugendbüchern, die ich früher geliebt habe. Ich bin mit Büchern groß geworden. Meine Mutter hat mir sehr viel vorgelesen. Da man damals nicht so viele Bücher kaufen konnte &#8211; es war zu teuer &#8211; bin ich schon als kleines Kind in die Bücherei gegangen. In meiner kleinen früheren Heimatstadt gab es eine Kinderbücherei, Türmchen genannt. Für mich war das ein Turm der Glückseligkeit. Bücher auf zwei Etagen, eine echtes Schloss.</p>
<p>Ich hatte Deutsch- und Englisch-Leistungskurs, habe später ein sozial- und geisteswissenschaftliches Studium absolviert (noch ganz ohne Internet, übrigens). Lesen spielte überall eine große Rolle. Lesen, das hatte etwas mit Papier zu tun, mit einem bestimmten Geruch, mit Blättern.</p>
<p>Auch heute kaufe ich immer noch gedruckte Bücher, obwohl ich einen E-Reader habe. Den nutze ich, um Texte, die ich als pdf geschickt bekommen habe, komfortabel lesen zu können. Oder für Lektüre, die es nur als E-Book gibt. Gerne nehme ich den Reader mit in den Urlaub, da er platzsparend ist. Doch ansonsten, in meiner Freizeit, da mag ich es immer noch, richtig zu blättern und nicht wieder, wie schon den gesamten Tag, auf einen Bildschirm zu schauen. Und selbst bei Fachbüchern genieße ich es, sie nacheinander in die Hand zu nehmen, vor- und zurückzublättern, mir mit Haftis die wichtigsten Stellen zu markieren &#8230;</p>
<h3>Und als Schreiberin?</h3>
<p>Als Schreiberin hingegen haben mich die digitalen Medien längst erreicht. Habe ich früher immer gesagt: &#8220;Ich bin eine Frau, die Print liebt&#8221;, so wurde das Gedruckte längst um Online-Medien ergänzt. Gerade bei Schulmaterialien oder journalistischen Artikeln für Jugendliche setzen immer mehr Einrichtungen und Verlage auf die digitale Zukunft. Und das bietet sich auch an, denn die interaktiven Möglichkeiten sind eine Bereicherung. Doch auch hier: Digitale Medien haben das Gedruckte nicht abgelöst. Ich freue mich, dass meine Bücher zum Beispiel alle auch als Papierversion erschienen sind bzw. erscheinen.</p>
<p>Kurzum: Für mich als Leserin und als Schreiberin sehe ich, dass Print und Online- oder E-Medien nebeneinander existieren. Die neuen Möglichkeiten haben das Spektrum erweitert, lösen aber das Alte nicht ab.</p>
<p><em>Foto: Lupo  / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></em></p>
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		<title>Auf einen Mord in Hagen</title>
		<link>http://www.andreabehnke.de/auf-einen-mord-in-hagen/2012/02/13/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 Feb 2012 11:57:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nein, nein &#8211; die Überschrift steht nicht für eine Einladung ;-) Sie ist der Titel eines neuen E-Books mit drei Kurzkrimis von Birgit Ebbert, die &#8211; wie sollte es anders sein &#8211; seit einigen Jahren in Hagen lebt. Mit Gerd Neubert hat sie einen wunderbaren Charakter erfunden: Der Mann ist kein Journalist, kein Privatdetektiv, kein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/02/Cover1.jpg"><img class="alignright  wp-image-1119" title="Cover" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/02/Cover1.jpg" alt="" width="117" height="166" /></a>Nein, nein &#8211; die Überschrift steht nicht für eine Einladung ;-) Sie ist der Titel eines neuen E-Books mit drei Kurzkrimis von Birgit Ebbert, die &#8211; wie sollte es anders sein &#8211; seit einigen Jahren in Hagen lebt.</p>
<p>Mit Gerd Neubert hat sie einen wunderbaren Charakter erfunden: Der Mann ist kein Journalist, kein Privatdetektiv, kein Pfarrer &#8230; Er ist auch kein Profi-Ermittler &#8211; zumindest nicht mehr. Gerd Neubert war Polizist und lebt, nach privaten Schicksalsschlägen, auf den Straßen Hagens. Doch ebenso wie die Katze das Mausen nicht lässt, führt es den obdachlosen Ex-Polizisten immer wieder an Tatorte. Dort ermittelt er &#8211; an realen Schauplätzen in Hagen. Auch die Events &#8211; der Hagener Autosalon oder den &#8220;Tag der offenen Hinterhöfe&#8221; &#8211; gibt es tatsächlich.</p>
<p>Ich mag ihn, den Gerd Neubert. Den Ermittler mit Seele, mit Vergangenheit &#8211; und hoffentlich auch mit Zukunft. Denn die drei Kurzkrimis machen Lust auf mehr. Ich würde mich auf  eine Fortsetzung freuen &#8211; auf weitere Kurzkrimis, auf einen Kaffee mit dem E-Book-Reader in der Hand.</p>
<p>Apropos E-Book-Reader: Mein E-Reader ist nun ein halbes Jahr alt. Und ich muss gestehen: Manchmal liegt er verwaist in der Schublade, so lange, bis er sich entladen hat. Ich lese gerne Texte darauf, die ich als pdf bekomme &#8211; das ist angenehmer, als lange Stücke am Rechner zu lesen. Doch Literatur &#8220;verspeise&#8221; ich weiterhin gerne in Buchform. Auch, weil viele E-Books ebenso viel kosten wie die gedruckte Version. Umso mehr freue ich mich, dass es inzwischen auch reines E-Book-Futter gibt, das professionell verlegt wird &#8211; eben wie die Kurzkrimis von Birgit Ebbert, die von Chichili-Publishing sind. Dort werden die Manuskripte geprüft, nicht jede Idee wird verlegt.</p>
<p>E-Books mit Qualitätsanspruch &#8211; darauf legt Chichili wert. So war der erste Kurzkrimi des Dreierpacks von Birgit Ebbert &#8211; „Job ohne Aussicht“ &#8211; für den Agatha-Christie-Preis nominiert.</p>
<p><em>Birgit Ebbert</em><br />
<em>Auf einen Mord in Hagen</em><br />
<em>chichili agency 2012<br />
</em></p>
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		<title>Unis mögen &#8220;Denglisch&#8221;?</title>
		<link>http://www.andreabehnke.de/unis-moegen-denglisch/2012/01/17/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 07:29:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Kerstin Hoffmann – im Netz ebenso bekannt als PR-Doktor – hat in ihrem Blog zu einer tollen Aktion samt Blogparade aufgerufen. Sie hat 2012 zum „Jahr der ungewöhnlichen Formulierung“ ernannt – und in vielen Blogs erscheinen nun entsprechende Artikel. Auch ich mache gerne mit! Just, als ich ihre Ankündigung in meinem Netzwerk Textreff las, stolperte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/01/jahr_der_formulierung-300x278.png"><img class="alignright size-full wp-image-1077" title="jahr_der_formulierung-300x278" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/01/jahr_der_formulierung-300x278.png" alt="" width="215" height="199" /></a>Kerstin Hoffmann – im Netz ebenso bekannt als PR-Doktor – hat in ihrem <a href="http://www.pr-doktor.de" target="_blank">Blog </a>zu einer tollen Aktion samt Blogparade aufgerufen. Sie hat 2012 zum „Jahr der ungewöhnlichen Formulierung“ ernannt – und in vielen Blogs erscheinen nun entsprechende Artikel. Auch ich mache gerne mit!</p>
<p>Just, als ich ihre Ankündigung in meinem Netzwerk <a href="http://www.texttreff.de" target="_blank">Textreff </a>las, stolperte ich mal wieder über eine wunderbare Überschrift einer Pressemitteilung: Darin wirbt die Universität Hohenheim für ihre „Real Life Schüler-Uni“. Was sich dahinter verbirgt? Fragte ich mich auch. Tja, letztlich ging es um nichts anderes als einen Schnuppertag im Vorlesesaal. Warum dann „Real Life Schüler-Uni“? Gibt es noch eine andere Uni als eine „im echten Leben“? Vielleicht eine in der Phantasie?</p>
<p>Mir scheint, dass immer mehr Hochschulen glauben, nur mit englischen Begriffen könne man Schülerinnen und Schüler auf den Campus locken. Da gibt es den „Summer of Science an der Uni Stuttgart“ oder als winterliche Variante die „MINT Winter School an der RWTH Aachen“ sowie die Kinderuni mit „Science Camp“ an der Uni Halle-Wittenberg. Die TU Berlin fordert Frauen auf, in Naturwissenschaften und Technik zu schnuppern: „Try it!“ Oder – noch besser: Die Uni Lübeck ruft gar „Women Wildly Wanted“, die FH Erfurt fordert „Taste MINT“ und die Uni Saarland „Rent a Prof“.</p>
<p>Einmal grundsätzlich: Was soll eine Überschrift einer Presseinfo? Sie soll neugierig machen, klar. Aber: Sie soll auch nicht verwirren. Sie soll den Inhalt der Pressemittelung auf den Punkt bringen. Tun das die genannten Beispiele? Was können sich Eltern und Kinder/Jugendliche unter „Coast Line Camp(us)“ (Hochschule Bremerhaven) oder unter „OpenUniverCity“ (Hochschule Halle-Wittenberg) vorstellen? Nicht viel, oder? Allenfalls das Falsche &#8230;</p>
<p>Gerade, wenn es um Angebote für Schülerinnen und Schüler geht, wollen viele Universitäten locker daherkommen. Und setzen auf englische Begriffe. Weil Englisch so – um im Englischen zu bleiben – „cool“ klingt? Und weil das die Sprache „der Jugend“ ist?</p>
<p>Ob sich Schülerinnen und Schüler tatsächlich auf dem Schulhof so unterhalten: „Hey, walken wir durch die OpenUniverCity? Oder driven wir lieber nach Lübeck, da sind wir wildely wanted!“ I don’t believe it. Oder besser: Ich glaube kaum.</p>
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		<title>Autobiografisches Schreiben</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Jan 2012 12:30:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Schreiben hat nicht immer etwas mit Veröffentlichen zu tun. Schreiben kann auch eine Methode sein, sich selbst auf die Spur zu kommen. Das kennen all diejenigen, die regelmäßig Tagebuch schreiben. Oder jeden Morgen eine Seite zu Papier bringen, als Ritual zum Beginn des Tages. Schreibend kann man reflektieren und verarbeiten &#8211; nicht selten findet man [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/01/imagemagic.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1053" title="imagemagic" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/01/imagemagic-191x300.jpg" alt="" width="129" height="204" /></a>Schreiben hat nicht immer etwas mit Veröffentlichen zu tun. Schreiben kann auch eine Methode sein, sich selbst auf die Spur zu kommen. Das kennen all diejenigen, die regelmäßig Tagebuch schreiben. Oder jeden Morgen eine Seite zu Papier bringen, als Ritual zum Beginn des Tages. Schreibend kann man reflektieren und verarbeiten &#8211; nicht selten findet man auch Auswege, wenn man gerade in einem Lebens-Labyrinth steckt.</p>
<p>In Deutschland ist Schreiben als Therapie noch nicht so weit verbreitet. In anderen Ländern hat die so genannte Poesietherapie größere Bedeutung als hierzulande. Aber man muss auch nicht so tief greifen: Jedes autobiografische Schreiben ist heilsam und setzt neue Kräfte frei. Das bekomme ich auch in meinen eigenen Schreibwerkstätten immer mit, wenn ich autobiografische Übungen anleite. Dabei kann Schreiben gleichermaßen Nähe und Distanz schaffen &#8211; beides kann kleine Wunder bewirken.</p>
<p>Es gibt einige Ratgeber zum therapeutischen Schreiben. Soeben ist ein neuer erschienen: &#8220;Die heilende Kraft des Schreibens&#8221;. Er ist aus der Feder von Altbekannten: Barbara Schulte, Barbara Schulte-Steinicke und Lutz von Werder. Die beiden Letztgenannten haben schon einige Bücher zu ähnlichen Themen veröffentlicht und unterrichten auch im Institut für Kreatives Schreiben in Berlin. Alle drei sind erfahrende Schreibgruppenleitungen und in der Aus- und Weiterbildung aktiv.</p>
<p>Diese Erfahrungen machen sie nun in einem Ratgeber für alle Interessierten zugänglich. Im Teil I gibt es einen Versuch, Schreibtherapie einzuordnen: zum einen in den psychologischen Kontext, zum anderen in einen schriftstellerischen &#8211; sehr interessant! Der Teil II besteht aus Übungen und Anregungen. Über allem steht der Dreischritt: Erinnern, wiederholen, durcharbeiten, der einst von Sigmund Freud entwickelt wurde.</p>
<p>Das Buch ist eine gute Anleitung für Einsteigerinnen und Einsteiger, sich dem autobiografischen Aufarbeiten schreibend zu nähern. Wer sich schon mehr mit kreativen Schreibmethoden beschäftigt hat, wird zumindest einige der Einstiegsübungen (zum Beispiel &#8220;Serielles Schreiben&#8221;, &#8220;Freewriting&#8221; oder &#8220;Clustering&#8221;) schon kennen. Doch lernt man die Methoden hier noch einmal mit einem neuen, spezielleren Fokus kennen. Systematisch aufbereitet, ist der Ratgeber ein guter Leitfaden.</p>
<p>Kurzum: Wer daheim mit dem Stift auf den Pfaden des Lebens wandeln möchte, wird hier auf jeden Fall fündig!</p>
<p><em>Brigitte Schulte / Barbara Schulte-Steinicke / Lutz von Werder</em><br />
<em>Die heilende Schule des Schreibens</em><br />
<em>Patmos 2011</em></p>
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		<title>Schreib-Lust</title>
		<link>http://www.andreabehnke.de/lust-am-schreiben/2012/01/04/</link>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 07:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Schreibratgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich gebe zu: Ich bin neugierig. Schon von Berufs wegen. Aber auch sonst. Vielleicht wäre ich auch nicht Journalistin und Autorin geworden, wollte ich&#8217;s nicht wissen &#8211; wer weiß! Und Biografien anderer Schreiberinnen und Schreiber interessieren mich besonders. Daher habe ich mich auch sehr auf die Lektüre von &#8220;Wie Kreatives Schreiben beflügelt&#8221; gefreut. In dem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/01/Cover-Schibri1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-1011" title="Cover-Schibri" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/01/Cover-Schibri1-194x300.jpg" alt="" width="139" height="215" /></a>Ich gebe zu: Ich bin neugierig. Schon von Berufs wegen. Aber auch sonst. Vielleicht wäre ich auch nicht Journalistin und Autorin geworden, wollte ich&#8217;s nicht wissen &#8211; wer weiß! Und Biografien anderer Schreiberinnen und Schreiber interessieren mich besonders. Daher habe ich mich auch sehr auf die Lektüre von &#8220;Wie Kreatives Schreiben beflügelt&#8221; gefreut.</p>
<p>In dem Buch finden sich 18 Gespräche mit Schreiberinnen und Schreiber aller Couleur: Da kommt die Twitterin ebenso zu Wort wie ein Songwriter oder eine Reporterin. Auch Didaktiker werden interviewt &#8211; so auch Gerd Bräuer, bei dem ich mein Schreibberater-Aufbaustudium absolviert habe.</p>
<p>Allen gemein ist: Sie schreiben professionell, und sie reflektieren ihr Tun. Die beiden Autorinnen Susanne Diehm und Lena Hach haben ihren Interviewpartnerinnen und -partnern vieles herauskitzeln können: ihre Kreativitätstechniken, Schreibrituale und auch -hindernisse.</p>
<p>Zwischen den Zeilen liest sich das Ganze wie ein Schreibratgeber der anderen Art. Von den Antworten können die Leserinnen und Leser profitieren. Hinzu kommen &#8211; jeweils zu jedem der Schreibenden passend &#8211; Übungen, mit denen der Leser selbst in den Schreibfluss kommen soll. Manche davon sind durchaus bekannt, andere neu. So können Schreibwillige nicht nur lesen, sondern sich ihren eigenen Schreib-Handwerkskoffer packen. Eine schöne Idee.</p>
<p>Ganz rund wäre das Buch geworden, wenn sich unter den 18 Menschen vielleicht auch zwei oder drei aus ganz anderen Schreibfeldern gefunden hätten: zum Beispiel aus der Öffentlichkeit oder dem sonstigen beruflichen Schreiben. Dennoch: Das Buch ist eine kurzweilige Lektüre.</p>
<p><em>Susanne Diehm / Lena Hach</em><br />
<em>Wie Kreatives Schreiben beflügelt &#8211; auf dem Weg zum Traumjob</em><br />
<em>Schibri-Verlag 2011</em></p>
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		<title>Winterzirkus</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 08:32:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Leseförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Lesen]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>

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		<description><![CDATA[In drei Tagen ist Weihnachten. Es regnet. Richtig weihnachtliche Stimmung will sich nicht einstellen, obwohl der Weihnachtsbaum im Büro leuchtet. Ein Hauch von Melancholie liegt über dem Schreibtisch, der sich langsam für dieses Jahr leert. Wer diese Stimmung noch mit einem Buch untermalen möchte, für den habe ich einen Tipp: &#8220;Winterzirkus&#8221; von Martin Baltscheit. Keine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2011/12/Cover-Winterzirkus.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-999" title="Cover-Winterzirkus" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2011/12/Cover-Winterzirkus.jpg" alt="" width="230" height="230" /></a>In drei Tagen ist Weihnachten. Es regnet. Richtig weihnachtliche Stimmung will sich nicht einstellen, obwohl der Weihnachtsbaum im Büro leuchtet. Ein Hauch von Melancholie liegt über dem Schreibtisch, der sich langsam für dieses Jahr leert.</p>
<p>Wer diese Stimmung noch mit einem Buch untermalen möchte, für den habe ich einen Tipp: &#8220;Winterzirkus&#8221; von Martin Baltscheit. Keine Neuerscheinung, doch es ist es meine Kinderbuch-Entdeckung des Jahres. Gerade ausgelesen, hängt noch eine Träne in meinem Augenwinkel. Martin Baltscheit hat sich hier selbst übertroffen. Ich mag seine Bücher sowieso: &#8220;Die Geschichte vom Löwen, der nicht schreiben konnte&#8221; oder &#8211; ganz aktuell &#8211; &#8220;Die Geschichte vom Fuchs, der den Verstand verlor&#8221;. Und natürlich der kleine Herr Paul, der Bücher mag.</p>
<p>Immer besticht er durch tiefsinnigen Humor und eine ganz besondere eigene bildhafte Sprache. Der Winterzirkus ist wunderbar schräg mit verschrobenen Figuren. Da ist Anna, die nicht mehr an den Weihnachtsmann glauben will &#8211; dafür aber an den Winterzirkus, in den nur Haustiere gehen. Von dem hat Tante Ruth im Sommer erzählt. Die &#8220;olle Ruth&#8221;, die sie so liebt.</p>
<p>Martin Baltscheit zeichnet eine phantastische Welt, in die Kinder flüchten können. Und wir mit ihnen, wenn wir es zulassen. Es geht um das Glauben an etwas, um wichtige Fragen des Lebens, die in leuchtenden Farben beantwortet werden &#8211; obwohl das Ende der Geschichte traurig ist.</p>
<p>Apropos Farben: Mir gefallen auch ganz besonders die Illustrationen von Aljoscha Blau, die so anders sind als das, was heutzutage oft für Kinder gezeichnet wird. Sie machen das Buch zu einem (Vor-)Leseerlebnis. Nicht nur zu Weihnachten.</p>
<p><em>Martin Baltscheit</em><br />
<em>Winterzirkus</em><br />
<em>Fischer Schatzinsel 2007</em></p>
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		<title>Mein Buch: Die Verlagsvorschau</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 17:55:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichten erfinden]]></category>
		<category><![CDATA[Herder]]></category>
		<category><![CDATA[Leseförderung]]></category>
		<category><![CDATA[Ratgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich vor etlichen Jahren eine Kollegin auf einem Journalistenkongress traf. Dort unterhielten wir uns und über dies und das und darüber, wo unsere berufliche Reise uns noch hinführen soll. Sie meinte: &#8220;Mit 40 will ich auf jeden Fall ein Buch geschrieben haben.&#8221; Guter Plan, dachte ich damals &#8211; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2011/12/Buch-Cover.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1045" title="Buch-Cover" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2011/12/Buch-Cover.jpg" alt="" width="170" height="224" /></a>Ich erinnere mich noch gut daran, wie ich vor etlichen Jahren eine Kollegin auf einem Journalistenkongress traf. Dort unterhielten wir uns und über dies und das und darüber, wo unsere berufliche Reise uns noch hinführen soll. Sie meinte: &#8220;Mit 40 will ich auf jeden Fall ein Buch geschrieben haben.&#8221;</p>
<p>Guter Plan, dachte ich damals &#8211; und siehe da: Ich bin 42, und mein erstes Buch ist auf dem Weg in die Läden. Gerade ist die Verlagsvorschau erschienen. Was für ein aufregendes Gefühl, sie in der Hand zu halten und das eigene Buch auf einer ganzen Seite zu finden!</p>
<p>Das Buch heißt:</p>
<p><em>Und was passiert dann? </em><br />
<em>Geschichten erfinden mit Kindern.</em><br />
<em>Fragen, Erzählen, Fabulieren in der Kita</em></p>
<p>Es erscheint am 12. Januar im Herder-Verlag. Das Buch ist ein Herzens-Projekt. Es ist mir ein Anliegen, Erziehende zu ermutern, mit Kindern in die Welt der Geschichten einzutauchen. Ohne Druck und ohne Stress.</p>
<p>Ich freue mich schon sehr darauf, bald die ersten Exemplare in der Hand zu halten.</p>
<p>Mehr kann man schon auf der <a href="http://www.herder.de/suche/exp/details?k_tnr=32440&amp;sort=1&amp;query_start=&amp;titel=Und%20was%20passiert%20dann?" target="_blank">Verlagsseite </a>lesen.</p>
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		<title>Rennende Zeit</title>
		<link>http://www.andreabehnke.de/rennende-zeit/2011/12/14/</link>
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		<pubDate>Wed, 14 Dec 2011 07:02:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Weihnachten]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich habe das Gefühl, man klaut mir eine Stunde. Einfach so. Und zwar jeden Tag. Meine Tage reichen einfach nicht aus im Moment. Irgendetwas kommt immer zu kurz. Zunächst dachte ich, es läge an der Uhrumstellung – seitdem beobachte ich dieses Phänomen nämlich. Ich habe schon einen Tweet dazu verfasst: „Seit der Uhrumstellung fehlt mir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2011/11/Uhr.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-827" title="Uhr" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2011/11/Uhr-300x199.jpg" alt="" width="267" height="177" /></a>Ich habe das Gefühl, man klaut mir eine Stunde. Einfach so. Und zwar jeden Tag. Meine Tage reichen einfach nicht aus im Moment. Irgendetwas kommt immer zu kurz.</p>
<p>Zunächst dachte ich, es läge an der Uhrumstellung – seitdem beobachte ich dieses Phänomen nämlich. Ich habe schon einen Tweet dazu verfasst: „Seit der Uhrumstellung fehlt mir eine Stunde – nur leider jeden Tag“. Geschrieben, getwittert – und kurz drauf wieder gelöscht. Denn mir ist – peinlich, peinlich – eingefallen, dass wir ja schon Herbst haben. Und bei der Uhrumstellung im Oktober verlieren wir ja keine Stunde, sondern gewinnen eine &#8230;</p>
<p>Umso merkwürdiger ist dieses gefühlte Zeitdefizit. „Wenn man es eilig hat, sollte man betont langsam gehen“, sagte mir mal der Zeitexperte Lothar Seiwert in einem Interview. Und: Man könne in einen Tag, der eben nur 24 Stunden keine 48 hineinpacken. Recht hat er.</p>
<p>Doch gerade der Jahresendmarathon macht einem jegliches Zeitmanagement schwer (wobei ich eh keine Managerin bin &#8230;). Zum einen schneit es gerade bei öffentlichen Auftraggebern oft gerade zum Jahresende noch einmal Budget. Zum anderen machen Kinder keinen Winterschlaf, und Weihnachten liegt nun mal auch im Winter.</p>
<p>Aber alles jenseits von Kunden und (Christ-)Kind schiebe ich jetzt in den Januar – der neue Kalender liegt schon neben mir.</p>
<p>In diesem Sinne wünsche ich allen eine schöne Vorweihnachtswoche! Und natürlich ein entspanntes Fest und alles Gute für 2012!</p>
<p><em>Foto: Traumtaenzerin / <a href="http://www.pixelio.de">pixelio.de</a></em></p>
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		<title>Checked4you hat Geburtstag!</title>
		<link>http://www.andreabehnke.de/geburtstag/2011/12/09/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Dec 2011 16:51:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geschrieben]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[checked4you]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[Jugendliche]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucherschutz]]></category>

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		<description><![CDATA[Bevor das Jahr zu Ende geht, möchte ich hier noch mal ganz herzlich gratulieren. Und wem? Checked4you. Das ist das Jugend-Online-Magazin der Verbraucherzentrale. Und das feiert seinen 10. Geburtstag. Ich freue mich, dass ich ebenso lange als freie Autorin dabei bin. Auf checked4you.de finden Jugendliche alle Infos rund um Verbraucherthemen &#8211; von Gesundheit und Ernährung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2011/12/c4u.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-866" title="c4u" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2011/12/c4u-300x149.jpg" alt="" width="216" height="107" /></a>Bevor das Jahr zu Ende geht, möchte ich hier noch mal ganz herzlich gratulieren. Und wem? <a href="http://www.checked4you.de" target="_blank">Checked4you</a>. Das ist das Jugend-Online-Magazin der Verbraucherzentrale. Und das feiert seinen 10. Geburtstag. Ich freue mich, dass ich ebenso lange als freie Autorin dabei bin.</p>
<p>Auf <a href="http://www.checked4you.de" target="_blank">checked4you.de</a> finden Jugendliche alle Infos rund um Verbraucherthemen &#8211; von Gesundheit und Ernährung über Sport bis hin zu Reisen, Geld sowie Computer, Internet und Handy. Es gibt nicht nur Artikel, sondern auch Podcasts, Tests und Quiz-Elemente. Auch Umfragen und Foren gehören dazu &#8211; Interaktion mit den Userinnen und Usern ist wichtig.</p>
<p>Zehn Jahre &#8211; das ist eine ganz schön lange Zeit. Zuvor hatte ich für die Verbraucherzentrale ein Konzept geschrieben, wie das Interesse von Jugendlichen für ihre Themen geweckt werden kann. Daraus entstand dann die Idee des Portals.  Ich bin also ein ganz kleines bisschen auch &#8220;Geburtshelferin&#8221;. Das Angebot hat sich natürlich immer weiterentwickelt, und auch auf Twitter und Facebook ist checked4you zu finden.</p>
<p>Dass ich so lange mit &#8220;an Bord&#8221; bin, hat zum einen damit zu tun, dass mir die Themen am Herzen liegen. Zum anderen auch damit, dass mir die Zusammenarbeit mit dem Redakteur viel Spaß macht.</p>
<p><em>Foto: checked4you.de / Verbraucherzentrale</em></p>
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