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	<title>Andrea Behnke</title>
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	<description>Autorin, Journalistin</description>
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		<title>Geschichten: Lernen mit Spaß</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 06:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[&#8220;Are we all Storytellers?&#8221; fragt Caroline Kliemt in ihrem Blog Reichweite  und ruft zur gleichnamigen Blogparade auf. Da mache ich doch gerne mit, denn: Auch ich bin eine Geschichtenerzählerin. Im Moment bin ich das sogar im ganz engen Sinn des Wortes. Im Juni werden zwei Bücher von mir erscheinen mit Geschichten für Kinder. Es sind [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/geschichten/2013/04/29/storytelling-blogparade-reichweite-caroline-kliemt-670x350/" rel="attachment wp-att-2074"><img class="alignright size-medium wp-image-2074" alt="Storytelling-Blogparade-reichweite-Caroline-Kliemt-670x350" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/04/Storytelling-Blogparade-reichweite-Caroline-Kliemt-670x350-300x156.jpg" width="227" height="118" /></a>&#8220;Are we all Storytellers?&#8221; fragt Caroline Kliemt in ihrem Blog <a href="http://www.reichweite-beratung.de/blog/" target="_blank">Reichweite  </a>und ruft zur gleichnamigen Blogparade auf. Da mache ich doch gerne mit, denn: Auch ich bin eine Geschichtenerzählerin.</p>
<p>Im Moment bin ich das sogar im ganz engen Sinn des Wortes. Im Juni werden zwei Bücher von mir erscheinen mit Geschichten für Kinder. Es sind Vorlesegeschichten, die einen Lernprozess anregen sollen. Geschichten, an den Kinder wachsen können. Geschichten, mit denen Kinder lernen können &#8211; emotional und sozial. Geschichten gehen ins Herz und können somit weitaus mehr bewegen, als wenn man die jeweiligen Inhalte anders behandeln würde.</p>
<p>Kinder können sich mit den Hauptfiguren identifizieren; Geschichten sind spannend und bieten Raum für Fantasie. Geschichten zeigen unterschiedliche Welten &#8211; auch Welten, die der eigenen fremd sind. Und ganz wichtig: Der erhobene Zeigefinger fehlt, was mehr Bereitschaft der Kinder führt, sich mit bestimmten Themen auseinanderzusetzen. Denn Geschichten machen in erster Linie Spaß.</p>
<p>In eine ähnliche Richtung geht auch meine Arbeit für den Kinder-Medienverlag. Für diesen Verlag habe ich schon viele Ausmal-Comics geschrieben. In den Geschichten geht es jeweils um Sachthemen, beispielsweise habe ich über Diabetes geschrieben, über den menschlichen Körper oder (im Kundenauftrag) über verschiedene Berufsbilder, über Landmaschinen oder technische Errungenschaften. Eingebettet werden die Infos in eine Rahmengeschichte. Es gibt immer zwei Charaktere &#8211; Tim und Tina -, die etwas erleben. Die Infos kommen also nicht dröge daher, sondern werden über die Geschichte und den dazugehörigen Comic in Textblöcken und Bildern transportiert.</p>
<p>Auch meine Erstlesesachtexte, erschienen im Persen-Verlag, gehen in eine ähnliche Richtung. Dabei geht es nicht um reine Wissensvermittlung. Auch hier habe ich kleine Geschichten geschrieben &#8211; das Sach(kunde)wissen wird ganz nebenbei vermittelt und bleibt dadurch, dass die Leserinnen und Leser emotional angesprochen werden, eher im Kopf.</p>
<p>Weitere spannende Artikel rund um Storytelling in verschiedenen Einsatzgebieten gibt es <a href="http://www.reichweite-beratung.de/storytelling-in-neuen-kontexten-blogparade/" target="_blank">hier</a>.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Im Buch-Fieber</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Apr 2013 12:04:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ja, ich weiß &#8211; es war in den letzten Wochen still in meinem Blog. Das liegt vor allem an den Buch-Projekten, mit denen ich mich neben meinen &#8220;normalen Schreibaufträgen&#8221; beschäftige. Zwei Bücher werden im Juni im Herder-Verlag erscheinen. Diese Woche kamen die ersten Satzfahnen. Und das bedeutet, dass die Lektorin und ich noch einmal alles [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/das-gedruckte-und-ich/2012/02/14/buch_lupo_pixelio-de/" rel="attachment wp-att-1128"><img class="alignright size-medium wp-image-1128" alt="Buch_Lupo_pixelio.de" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/02/Buch_Lupo_pixelio.de_-300x225.jpg" width="300" height="225" /></a>Ja, ich weiß &#8211; es war in den letzten Wochen still in meinem Blog. Das liegt vor allem an den Buch-Projekten, mit denen ich mich neben meinen &#8220;normalen Schreibaufträgen&#8221; beschäftige.</p>
<p>Zwei Bücher werden im Juni im Herder-Verlag erscheinen. Diese Woche kamen die ersten Satzfahnen. Und das bedeutet, dass die Lektorin und ich noch einmal alles lesen, letzte Fehler ausmerzen, den Umbruch glätten, schauen, ob die Grafik einheitlich ist und zum Text passt &#8230; Die Mails flogen nur so hin und her, alle haben mit Hochdruck gearbeitet &#8211; das Ergebnis wird dann bald in den Buchläden zu finden sein. Ich freue mich sehr darauf.</p>
<p>Parallel schreibe ich an zwei Manuskripten, die Anfang August in zwei Verlagen liegen müssen. Beides Herzensprojekte, die mir viel Spaß machen und die mich inspirieren. Aber da ich mich gefühlt noch im Winter befinde &#8211; durch die lange Kälte in diesem Jahr, kommt es mir so vor, dass die Zeit wahnsinnig schnell rennt. Doch: Ich renne mit! Und blogge bald wieder mehr. Versprochen.</p>
<p><em>Foto: Lupos / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></em></p>
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		<title>Buchstabenverschwörung</title>
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		<pubDate>Thu, 28 Mar 2013 07:14:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Birgit Ebbert]]></category>
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		<description><![CDATA[Das Thema LRS (Lese- und Rechtschreibschwäche) beschäftigt mich journalistisch schon lange. Vor vielen Jahren habe ich recherchiert, wie sich Kinder und junge Erwachsene fühlen, die LRS haben. Damals habe ich vor allem geschaut, wie es Gymnasiastinnen und Gymnasiasten geht und welche Hürden Studierende überwinden müssen. Es sind mehrere Artikel dazu erschienen. Dann habe ich vor [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/03/Susa-Cover1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2063" alt="Susa-Cover" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/03/Susa-Cover1.jpg" width="163" height="255" /></a>Das Thema LRS (Lese- und Rechtschreibschwäche) beschäftigt mich journalistisch schon lange. Vor vielen Jahren habe ich recherchiert, wie sich Kinder und junge Erwachsene fühlen, die LRS haben. Damals habe ich vor allem geschaut, wie es Gymnasiastinnen und Gymnasiasten geht und welche Hürden Studierende überwinden müssen. Es sind mehrere Artikel dazu erschienen. Dann habe ich vor zwei Jahren ein Jugendbuch- und Theatermanuskript geschrieben über ein Mädchen, das Probleme mit LRS hat &#8211; &#8220;Bühnenflieger&#8221; ist der derzeitige Titel.</p>
<p>Umso spannender fand ich es, dass meine Kollegin <a href="http://www.birgit-ebbert.de" target="_blank">Birgit Ebbert</a> ein Kinderbuch zu diesem Thema veröffentlicht hat. &#8220;Susa, Timo und die Buchstabenverschwörung&#8221; heißt es.  Die beiden Hauptfiguren  lernen sich in der Hundeschule kennen und treffen sich auf der weiterführenden Schule wieder. Doch Susa merkt schnell, dass Timo ein Geheimnis hat. Dass es seine Probleme mit dem Lesen und Schreiben sind, erfährt sie erst später. Auch sie kämpft mit der Rechtschreibung, geht aber lockerer damit um.</p>
<p>Timo kann tolle Hundegeschichten erfinden, nur aufschreiben mag er sie nicht. Selbst dann nicht, als es darum geht, mit ihnen Geld für die Hundeschule aufzutreiben. Doch Susa wäre nicht Susa, wenn sie aufgeben würde. Sie schmiedet einen Plan und rettet nicht nur die Hundeschule, sondern auch ihren neuen Freund.</p>
<p>Wie schon in Birgit Ebberts Buch &#8220;Miekes genialer Anti-Schüchternheitsplan&#8221; geht es in diesem Roman um Kinder mit Lernproblemen. Die Autorin &#8211; Pädagogin und Lernbegleiterin &#8211; versteht es, echte Mutmach-Bücher ohne erhobenen Zeigefinger zu schreiben, die allen Kindern Spaß machen.</p>
<p>Ich habe Birgit noch zwei Fragen zu ihrem neuen Buch gestellt.</p>
<p><span style="color: #78b945">Wie bist du auf das Thema LRS gekommen für deinen neuen Kinderroman?</span></p>
<p>Ich habe häufig mit Kindern zu tun, die unter ihren Lese- und Rechtschreib-Problemen leiden. Da hatte ich die Idee, ihnen und allen anderen Kindern mit der Schwäche Mut zu machen und gleichzeitig zu zeigen, dass ein Schüler mit LRS nicht nur dadurch bestimmt wird, sondern andere Sorgen und vor allem andere Stärken hat.</p>
<p><span style="color: #78b945">Du hast auch ein Sachbuch bzw. einen Ratgeber zu LRS geschrieben. Was empfiehlst du Eltern, deren Kinder LRS haben? Und wie können Kinder lernen, mit LRS umzugehen?</span></p>
<p>Wichtig finde ich, das gilt für Eltern und Lehrer, dass Kinder oder Jugendliche mit einer LRS nicht nur auf diese Schwäche reduziert werden. Sie brauchen besondere Ermutigung und den Blick auf das, was sie leisten können und geleistet haben. Oft hilft es schon, sich die Verbesserungen seit dem letzten Diktat oder Aufsatz anzuschauen. Meine Schüler freuen sich immer sehr, wenn sie feststellen, dass sie Wörter, die sie immer falsch geschrieben haben, endlich richtig schreiben. Das macht Mut, sich weiterhin zu bemühen.</p>
<p><em>Birgit Ebbert</em><br />
<em>Susa, Timo und die Buchstabenverschwörung</em><br />
<em>Arena, Würzburg 2013</em></p>
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		<title>Weiße Nelken für Elise</title>
		<link>http://www.andreabehnke.de/weisse-nelken-fuer-elise/2013/03/26/</link>
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		<pubDate>Tue, 26 Mar 2013 12:29:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Beate Schaefer]]></category>
		<category><![CDATA[Herder]]></category>
		<category><![CDATA[NS-Zeit]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Weiße Nelken für Elise]]></category>

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		<description><![CDATA[Derzeit lese ich sehr gerne Biografien und Autobiografien. Auch &#8220;Weiße Nelken für Elise&#8221; ist ein Stück Historie, mit einem ganz persönlichen Blick auf die Dinge. Beate Schaefer erzählt die Geschichte ihrer Großeltern Elise und Walter. Wie bei einem Puzzle fügt sie die Teile zusammen, bis ihr Familiengeheimnis gelüftet ist. Ihre Oma war eine Prostituierte. Und [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/03/weiße-nelken.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2046" alt="weiße nelken" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/03/weiße-nelken.jpg" width="163" height="268" /></a>Derzeit lese ich sehr gerne Biografien und Autobiografien. Auch &#8220;Weiße Nelken für Elise&#8221; ist ein Stück Historie, mit einem ganz persönlichen Blick auf die Dinge. Beate Schaefer erzählt die Geschichte ihrer Großeltern Elise und Walter. Wie bei einem Puzzle fügt sie die Teile zusammen, bis ihr Familiengeheimnis gelüftet ist. Ihre Oma war eine Prostituierte. Und ihr Opa war ihr Zuhälter &#8211; und ihr Geliebter.</p>
<p>In dem Buch nimmt die Autorin die Leserinnen und Leser mit auf die Suche nach der Wahrheit. Sie lässt ihre Leserschaft teilhaben an ihren Recherchen, an ihren Gefühlen, an der Wucht der Ereignisse, die sie aufdeckt und die sie mitreißen. Sie zeichnet 100 Jahre Familiengeschichte nach &#8211; und gleichzeitig 100 Jahre deutsche Zeitgeschichte. Ein Tabu wird persönlich, wird greifbar und gebrochen.</p>
<p>Der Großvater stirbt im KZ &#8211; als sogenannter &#8220;Asozialer&#8221;. Die Großmutter wird von den Nazis gezwungen, ihren Körper, eng getaktet, für deutsche Soldaten bereitzuhalten. In einem Wehrmachtsbordell in Straßburg. Elise überlebt. Und mir ihr das Unausgesprochene, das niemand der Enkelin erzählen wird. So lange, bis sich die Enkelin als Autorin selbst auf den Weg macht, um das Schweigen zu beenden.</p>
<p>Beate Schaefer ist ein beeindruckendes Buch gelungen. Es ist das Buch einer ungewöhnlichen Liebe und das Buch einer Nachkommin, die sich mit Ausflüchten nicht zufrieden geben wollte. Teilweise liest es sich wie ein Roman &#8211; doch es ist nichts als die Wahrheit über ein unbekanntes Puzzleteil unserer Vergangenheit.</p>
<p><em>Beate Schaefer</em><br />
<em>Weiße Nelken für Elise</em><br />
<em>Herder, Freiburg  2012</em></p>
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		<title>Indiebookday!</title>
		<link>http://www.andreabehnke.de/indiebookday/2013/03/23/</link>
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		<pubDate>Sat, 23 Mar 2013 07:42:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Indiebookday]]></category>
		<category><![CDATA[Lilienfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Mairisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Mairisch-Verlag hat eine schöne Aktion ins Leben gerufen: den Indiebookday nämlich. Und der ist heute, am 23. März. Überall in Deutschland stürmen hoffentlich viele Menschen in die Buchläden, um ein Buch aus einem unabhängigen Verlag zu kaufen. Bei mir sind viele Tage Indiebuchtage &#8211; aber ich habe dennoch mitgemacht. Habe ein klein wenig geschummelt, [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/03/indiebook.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2040" alt="indiebook" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/03/indiebook.jpg" width="248" height="271" /></a>Der <a href="http://www.mairisch.de" target="_blank">Mairisch-Verlag </a>hat eine schöne Aktion ins Leben gerufen: den <a href="http://www.indiebookday.de/" target="_blank">Indiebookday </a>nämlich. Und der ist heute, am 23. März. Überall in Deutschland stürmen hoffentlich viele Menschen in die Buchläden, um ein Buch aus einem unabhängigen Verlag zu kaufen. Bei mir sind viele Tage Indiebuchtage &#8211; aber ich habe dennoch mitgemacht. Habe ein klein wenig geschummelt, denn gekauft habe ich das Buch schon vor ein paar Tagen. Aber das ist ja nicht ganz so schlimm, oder?</p>
<p>Ich habe mir ein Prosa-Werk, eine Sammlung, der Theaterautorin Felicia Zeller gekauft: &#8220;Einsam lehnen am Bekannten&#8221;, erschienen im <a href="http://www.lilienfeld-verlag.de/" target="_blank">Lilienfeld-Verlag</a>. Der nennt sich auch Verlag für Entdeckungen: Verlage für Entdeckungen sind für mich viele unabhängige Verlage. Denn sie trauen sich,  spezielle Bücher zu machen, jenseits des Mainstreams. Bücher, die nicht auf die Massen zielen &#8211; die aber etwas Besonderes sind. Eine Bereicherung für die Literaturlandschaft eben.</p>
<p>Ach ja: Gelesen habe ich das Buch natürlich noch nicht. Wenn&#8217;s soweit ist, dann berichte ich, wie ich die Geschichten von Felicia Zeller gefunden habe!</p>
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		<title>Drüberleben</title>
		<link>http://www.andreabehnke.de/drueberleben/2013/02/25/</link>
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		<pubDate>Mon, 25 Feb 2013 07:27:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Weßling]]></category>

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		<description><![CDATA[Was für ein Buch! Ich habe es gelesen, wurde in einen Sog gezogen, konnte erst aufhören, als ich auf Seite 317 angekommen war, durch die Mühle gedreht. Kathrin Weßling hat mit ihrem Debüt &#8220;Drüberleben&#8221; ein meisterliches Werk geschaffen. Ein Buch zu einem ernsten Thema, das in unserer Gesellschaft immer noch oft totgeschwiegen wird: Depression. Wer [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/02/Wessling_KDrueberleben_125855.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2028" alt="Drueberleben von Kathrin Wessling" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/02/Wessling_KDrueberleben_125855.jpg" width="170" height="258" /></a>Was für ein Buch! Ich habe es gelesen, wurde in einen Sog gezogen, konnte erst aufhören, als ich auf Seite 317 angekommen war, durch die Mühle gedreht. Kathrin Weßling hat mit ihrem Debüt &#8220;Drüberleben&#8221; ein meisterliches Werk geschaffen. Ein Buch zu einem ernsten Thema, das in unserer Gesellschaft immer noch oft totgeschwiegen wird: Depression. Wer das Blog der Autorin gelesen oder ihren Auftritt im SWR-Nachtcafé gesehen hat, weiß, dass die Krankheit sie lange selbst begleitet hat. Dennoch ist das Buch keine Autobiografie, es ist ein kunstvoller Roman.</p>
<p>Kathrin Weßling ist Texterin und Poetry-Slammerin. Und genau das merkt man ihrem Buch an. Fast hörte ich sie beim Lesen Slammen. Ihre Sprache hat einen enormen Rhythmus, sie hat Takt und Musik. Ich liebe Stellen wie diese:</p>
<p><em>&#8220;Ich atme aus und ich atme ein, und ich lasse die Tür hinter mir ins Schloss fallen und lasse mich fallen, lasse mich fallen in diese Möglichkeit, in diesen ersten letzten Tag, in diees Boot, in dem ich nun wieder sitze und das auf einem Ozean voll Angst und Irrsinn und Scheiße und stinkendem Dreck schwimmt, dieses Boot, das Klinik heißt und dessen Insasse ich gleich bin.&#8221; (S. 31)</em></p>
<p>So wird der Klinikaufenthalt von Ida, der Hauptfigur des Romans, eingeleitet. Ida ist weit mehr als das Alter Ego von Kathrin Weßling. Ida hat ihr eigenes Leben, von dem die Leserinnen und Leser einen Ausschnitt von zehn Wochen mitbekommen. Poetisch und klar, schnörkellos und nie kitschig wird der neue Alltag der 24-Jährigen dargestellt. &#8220;Drüberleben&#8221; ist ein spannendes Buch &#8211; und, auch wenn es sich vielleicht komisch anhört, es ist im besten Sinne ein &#8220;lehrreiches&#8221; Buch. Es verschafft mehr Einblick in die Tiefen der menschlichen Psyche, als es so manch ein Ratgeber vermag.</p>
<p>Mich hat vor allem die Sprache des Romans in den Bann gezogen. Fast hatte ich beim Lesen das Gefühl, als würde mein Herz schneller schlagen. Ich freue mich über diese literarische Entdeckung.</p>
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		<title>Didacta-Impressionen</title>
		<link>http://www.andreabehnke.de/didacta-impressionen/2013/02/22/</link>
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		<pubDate>Fri, 22 Feb 2013 07:16:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Werkstatt]]></category>
		<category><![CDATA[Bildung]]></category>
		<category><![CDATA[Didacta]]></category>
		<category><![CDATA[Messe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich mag Messen &#8211; vor allem die Didacta und die Buchmesse Frankfurt. Gerade habe ich einen Tag auf der Didacta in Köln hinter mir. Dass die schlechte Messeluft den Kopf dennoch freipusten kann, ist immer wieder verwunderlich. Ich bin voll mit Eindrücken und Ideen &#8211; und meine Füße sind dick vom vielen Laufen. Didacta 2013 [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/02/coarse.jpeg"><img class="alignright size-full wp-image-2015" alt="coarse" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/02/coarse.jpeg" width="303" height="201" /></a>Ich mag Messen &#8211; vor allem die Didacta und die Buchmesse Frankfurt. Gerade habe ich einen Tag auf der Didacta in Köln hinter mir. Dass die schlechte Messeluft den Kopf dennoch freipusten kann, ist immer wieder verwunderlich. Ich bin voll mit Eindrücken und Ideen &#8211; und meine Füße sind dick vom vielen Laufen.</p>
<p>Didacta 2013 &#8211; das bleibt in Erinnerung:</p>
<ul>
<li>Gespräche mit &#8220;meinen Verlagen&#8221; und vereinbarte Buchprojekte, auf die ich mich freue,</li>
<li>ein schönes Feedback zu meinen Büchern, die dort präsentiert wurden,</li>
<li>neue und alte Kontakte &#8211; manche Menschen, mit denen ich bisher nur per Telefon oder Mail Kontakte hatte, habe ich endlich gesehen,</li>
<li>meine lieben Kolleginnen, die ich zwischendurch immer wieder getroffen habe &#8211; Lichtblicke im Messetrubel,</li>
<li>anregender Austausch mit Verlagsmenschen und Projektverantwortlichen,</li>
<li>Stolpern über Stewardessen-Köfferchen, Trolleys und Hartschalen-Koffer (Was packen die Menschen da hinein? Bestimmt nicht die Wackel-Hocker, die viele schleppten, denn die sind selbst für die riesigen Urlaubskoffer zu groß &#8230;),</li>
<li>viele, viele Stände, die zeigen, dass das (Schul- und Lehr-)Buch lebt und dass die digitale Welt eine sinnvolle Ergänzung sein kann,</li>
<li>freundliche und entspannte Atmosphäre, obwohl es laut und voll war,</li>
<li>meine Musikentdeckung am Klett-Stand: &#8220;Eisbrenner&#8221; mit Brecht-Liedern, so wunderbar, dass ich mir direkt eine CD gegönnt habe,</li>
<li>etliche Buchkäufe &#8211; ich freue mich aufs Lesen,</li>
<li>eine Einladung in die Didacta-Lounge mit einem leckeren Fresh-for-fit-Cocktail (natürlich völlig ohne Alkohol),</li>
<li>Gebühr für die Jackenabgabe, die fast halb so teuer war wie die Knackwurst (lecker) und der Kartoffelsalat (zu viel Essig) sowie</li>
<li>eine Bahn mit 30 Minuten Verspätung, das Wort &#8220;Stellwerkprobleme&#8221; und ein defekter Fahrkartenautomat.</li>
</ul>
<p>Und vor allem bleibt die Freude darüber, wie viele verschiedene Facetten Bildung haben kann &#8211; und wie viele Sinne Bildung anspricht.</p>
<p><em>Foto: <a href="http://www.didacta-koeln.de" target="_blank">Kölnmesse</a></em></p>
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		<title>Kurt Drawert: Schreiben</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Feb 2013 07:30:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Buch]]></category>
		<category><![CDATA[Drawert]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>
		<category><![CDATA[Schreibratgeber]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorab muss ich gestehen: Ich bin noch nie so lange um ein Buch herumgeschlichen, bis ich es endlich rezensiert habe. Kurt Drawert hat es mir mit &#8220;Schreiben. Vom Leben der Texte&#8221; nicht leicht gemacht. Und ich glaube: Das wollte er auch gar nicht. Nichts lag ihm ferner, als ein leicht verdauliches Buch zu schreiben. Das [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/02/Cover-Drawert.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-2005" alt="Layout 1" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/02/Cover-Drawert.jpg" width="156" height="250" /></a>Vorab muss ich gestehen: Ich bin noch nie so lange um ein Buch herumgeschlichen, bis ich es endlich rezensiert habe. Kurt Drawert hat es mir mit &#8220;Schreiben. Vom Leben der Texte&#8221; nicht leicht gemacht. Und ich glaube: Das wollte er auch gar nicht. Nichts lag ihm ferner, als ein leicht verdauliches Buch zu schreiben.</p>
<p>Das Inhaltsverzeichnis täuscht: Dort sind zwar zum Beispiel Kapitel zu Schreibtechniken, zu Erzählperspektiven oder Ähnlichem gelistet. Doch wer einen Schreibratgeber mit Rezepten und leicht verdaulichen Häppchen erwartet, sollte von dem Buch die Finger lassen.</p>
<p>Alle anderen bekommen einen Essay serviert, der anstiftet, sich vertiefend mit dem Schreiben auseinanderzusetzen. Auf über 280 Seiten reflektiert der Autor, der sonst Lyrik, Prosa und Theaterstücke schreibt, über den Weg vom Text zur Literatur. Über allem steht die Frage: Wann wird unsere Sprache literarisch?</p>
<p>Ich habe mich oft an den Gedanken Drawerts gerieben. Beispielsweise bei seinen Einlassungen in Sachen Internet. Er nennt einen Online-Text einen &#8220;entrissenen Text&#8221;. &#8220;Für unsere Texte, die Literaturtexte sind, bedeutet ein Auftritt im Internet immer Verlust&#8221;, schreibt er da zum Beispiel (Seite 73) und führt diese These aus.<br />
Gerade jene Passagen, bei denen ich nicht unmittelbar nicken konnte, haben mir gut gefallen. Kurt Drawert regt zum Nachdenken an. Nebenbei erfahren die Leserinnen und Leser vieles über seine Arbeit und über andere Autorinnen und Autoren.</p>
<p>Es ist ein Buch, das Lesezeit braucht. Man kann es nicht in einem Rutsch lesen. Und es ist auch keine Lektüre, die man abends, müde, mit ins Bett nehmen kann. Das Buch erfordert geistige Aktivität. Das liegt auch an dem Schreibstil des Autors, den ich mir an manchen Stellen etwas eingängiger, weniger substantivisch, gewünscht hätte. Ein wenig mehr Poesie, eine wenig mehr &#8220;wissenschaftliche Sprache&#8221; hätte dem Buch für mein Empfinden durchaus gut getan.</p>
<p>Oft habe ich das Buch zur Seite gelegt. Doch es ließ mich nicht los &#8211; ich habe es immer wieder zur Hand genommen und habe ein Stück weitergelesen. Ich bin zum Glück dran geblieben, auch wenn ich das Buch nicht so verschlingen konnte, wie ich es sonst mit Büchern mache.</p>
<p><em>Kurt Drawert</em><br />
<em>Schreiben. Vom Leben der Texte.</em><br />
<em>C.H. Beck. München 2012</em></p>
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		<title>Mein glückliches Leben</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2013 10:14:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Gelesen]]></category>
		<category><![CDATA[Kinder]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderbuch]]></category>
		<category><![CDATA[Rezension]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt Bücher, von denen weiß man schon vorm Lesen, dass man sie nicht mehr hergeben möchte. &#8220;Mein glückliches Leben&#8221; ist so eines. Die Schwedin Rose Lagercrantz hat ein ganz wunderbares Kinderbuch geschrieben. Im Mittelpunkt steht Dunne. Dunne zählt abends beim Einschlafen keine Schafe, sondern glückliche Momente. Davon gibt es viele in Dunnes Leben: Ihre [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/01/Cover-Leben.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-1992" alt="Cover-Leben" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2013/01/Cover-Leben.jpg" width="164" height="230" /></a>Es gibt Bücher, von denen weiß man schon vorm Lesen, dass man sie nicht mehr hergeben möchte. &#8220;Mein glückliches Leben&#8221; ist so eines. Die Schwedin Rose Lagercrantz hat ein ganz wunderbares Kinderbuch geschrieben. Im Mittelpunkt steht Dunne. Dunne zählt abends beim Einschlafen keine Schafe, sondern glückliche Momente. Davon gibt es viele in Dunnes Leben: Ihre Einschulung zum Beispiel ist so einer. Und der Tag, an dem sie sich mit Ella Frieda anfreundet auch.</p>
<p>Doch auch in Dunnes Leben gibt es Momente, die sind gar nicht glücklich. Ihre Mutter ist &#8220;gegangen&#8221;, als sie noch klein war. &#8220;Gegangen&#8221;, so nennen es die anderen. Für Dunne war sie weggeflogen, damals. In der ersten Klasse geht dann auch Ella Frieda weg, die zieht nämlich mit ihren Eltern in eine andere Stadt.</p>
<p>Dunne weint und lacht und weint immer mehr, hüpft Seil, und fast hätte dafür gesorgt, dass Jonatan einen Zahn verliert. Und dann kommt ein Brief von Ella Frieda &#8230;</p>
<p>Was mich an diesem Buch besonders überzeugt, ist die Leichtigkeit, mit der die Autorin auch schwere Themen anpackt. Ich mag die lakonische Sprache, die gleichzeitig ganz viel Poesie hat. Es gelingt Rose Lagerkrantz und der Übersetzerin Angelika Kutsch, dass man ganz in die Haut von Dunne schlüpft und die Welt plötzlich mit ihren Augen sieht.</p>
<p>Es ist ein Buch zum Vorlesen und zum Selberlesen. Auch wenn es kein ausgewiesenes Erstlesebuch ist, können fortgeschrittene Leseanfängerinnen und -anfänger es schon selbst lesen. Zum einen ist die Sprache eingängig &#8211; zum anderen gibt es viele großformatige Zeichnungen. Ganz wunderbare und einzigartige Bilder von Eva Eriksson, die die glücklichen und weniger glücklichen Augenblicke gekonnt einfängt.</p>
<p>Ein Buch, das glücklich macht!</p>
<p><em>Rose Lagercrantz/Eva Eriksson</em><br />
<em>Mein glückliches Leben</em><br />
<em>Moritz Verlag, Frankfurt 2011</em></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tschüss und hallo!</title>
		<link>http://www.andreabehnke.de/tschuess-und-hallo/2012/12/19/</link>
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		<pubDate>Wed, 19 Dec 2012 09:50:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andrea B.</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachgedacht]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblick]]></category>
		<category><![CDATA[Schreiben]]></category>

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		<description><![CDATA[Tschüss 2012! Du warst ein schnelles Jahr. Wie ein Pferd bist du davongaloppiert. Schon lange hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass die Tage, die Wochen und die Monate nur so an mir vorüberrennen. Vielleicht liegt dieses Empfinden daran, dass alles um einen herum immer schneller zu werden scheint. Vielleicht aber auch daran, dass es [...]]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/12/Lampe_Rainer-Sturm_pixelio.de_.jpg"><img class="alignright  wp-image-1795" title="Lampe_Rainer Sturm_pixelio.de" src="http://www.andreabehnke.de/schreiben/wp-content/uploads/2012/12/Lampe_Rainer-Sturm_pixelio.de_-300x223.jpg" alt="" width="307" height="228" /></a>Tschüss 2012! Du warst ein schnelles Jahr. Wie ein Pferd bist du davongaloppiert. Schon lange hatte ich nicht mehr das Gefühl, dass die Tage, die Wochen und die Monate nur so an mir vorüberrennen.</p>
<p>Vielleicht liegt dieses Empfinden daran, dass alles um einen herum immer schneller zu werden scheint. Vielleicht aber auch daran, dass es ein wunderbar arbeitsreiches Jahr war. Neben meinen ganz normalen Aufträgen für Medien, für Schulbuchverlage, für Non-Profit-Einrichtungen war 2012 mein &#8220;Buch-Jahr&#8221;.</p>
<p>Erschienen ist im Januar mein Buch-Erstling: der Ratgeber zum Geschichten erfinden bei Herder. Im Frühling folgte der erste Band meiner Erstlese-Sachtexte bei Persen, und im Sommer kamen die beiden Bände Konfliktspiele und Warm-up-Spiele in der MiniSpielothek bei DonBosco heraus.</p>
<p>Außerdem habe ich einige Bücher geschrieben, die im kommenden Jahr erscheinen: zwei Bücher bei Herder, die für mich etwas Besonderes sind, weil sie auch literarische Texte von mir enthalten werden. Weiterhin ein zweiter Band mit Erstlese-Sachtexten und ein Band zum Kreativen Schreiben.</p>
<p>Auch sonst war es für mich eher ein Jahr der langen als der kurzen Texte: Ich habe für Kunden Buchkapitel geschrieben, mehrere Kinderzeitschriften, neue Langformate mit Bild und Text fürs Internet und lange Unterrichtsstrecken rund um Politik und Kommunikation.</p>
<p>Da es sich so allein am Schreibtisch nicht immer gut arbeitet, war mir auch in diesem Jahr der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen wichtig. Meine beiden Netzwerke <a href="http://www.texttreff.de" target="_blank">&#8220;Texttreff&#8221;</a> und <a href="http://www.schreibwelt.net" target="_blank">&#8220;Schreibwelt&#8221;</a> möchte ich da nicht mehr missen. Wir sehen uns bei Stammtischen, auf Messen und treffen uns regelmäßig virtuell. Außerdem bin ich froh über meine Autorinnengruppe &#8220;Clara Fontana&#8221; hier in Bochum, mit der ich auch einige Lesungen hatte, u.a. bei der &#8220;Langen Nacht der Bibliotheken&#8221; oder in der &#8220;Rotunde&#8221;.</p>
<p>Und natürlich freue ich mich auch über Sie und euch, liebe Blogleserinnen und -leser, die Sie/ihr immer mal wieder in meiner &#8220;Kladde&#8221; stöbert. Bis zum Jahresbeginn bleibt die &#8220;Kladde&#8221; geschlossen &#8211; doch dann fülle ich sie natürlich erneut.</p>
<p>Ich wünsche Ihnen und euch wunderbare Weihnachten mit ein wenig Entspannung und fürs neue Jahr alles Gute. Ich freue mich auf spannende Begegnungen, hier und anderswo. In diesem Sinne schon jetzt: Hallo 2013!</p>
<p><em>Foto: Rainer Sturm / <a href="http://www.pixelio.de" target="_blank">pixelio.de</a></em></p>
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