Kladde

Arbeitsblatt: Cybermobbing

Hunde jagen sichEs passiert nicht oft, dass ich bei Recherchen für einen Auftrag Gänsehaut bekomme. Bei der Arbeit an dem Arbeitsblatt zum Thema Cybermobbing war es jedoch so. Unvorstellbar, wie manche Schülerinnen und Schülerinnen unter anonymen Attacken in der virtuellen Welt zu leiden haben.

Das Netz ist öffentlich – Meldungen verbreiten sich rasend schnell weiter. Auch Unwahrheiten. Laut aktueller JIM-Studie sehen 30 Prozent der Jugendlichen im Cybermobbing die größte Gefahr des Internets. Rund jeder vierte Jugendliche kennt jemanden, der schon mal im Netz „fertig gemacht wurde“.

Obwohl die Bundesregierung eine Plattform, die eigens für Hetzjagden gemacht war, auf den Index gesetzt hat, gibt es Mobbing immer noch: in sozialen Netzwerken oder direkt per Mail. Das geht so weit, dass Betroffene Selbstmordgedanken bekommen. Erschreckend!

Umso wichtiger, dass Schülerinnen und Schüler erfahren, wie sie sich vor Mobbing im Netz schützen können. Und wie sie sich verhalten, wenn sie mitbekommen, dass andere gemobbt werden. Oberste Regel: Nicht alles im Netz von sich preisgeben! Und: Nicht wegschauen. Jugendliche sollten auf jeden Fall Erwachsenen Bescheid geben, wenn sie etwas beobachten.

Mein Arbeitsblatt ist bei Schroedel Aktuell erschienen. Es kann fächerübergreifend in der Sekundarstufe I eingesetzt werden.

Foto: Verena N. / pixelio.de

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